____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Arbëreshë
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Die ArbĂ«reshĂ« [] sind eine alteingesessene albanische ethnische Minderheit in Mittel- und SĂŒditalien und auf der Insel Sizilien, die in Italien durch das Gesetz Nr. 482 âZum Schutz der historischen Sprachminderheitenâ vom 15. Dezember 1999 geschĂŒtzt werden.cite-ref-gesetz-1-0[1] Ihr zerstreutes Siedlungsgebiet wird auf Italienisch âArbĂ«riaâ (auch: Arberia) genannt.
Der Begriff ArbĂ«reshĂ« bedeutet âAlbanerâ und hat seinen Ursprung im Wort Arber/ArbĂ«ri, mit dem man die Region des heutigen Albaniens des 15. und 16. Jahrhunderts benannte.
Die ArbĂ«reshĂ« kamen sporadisch in mehreren kleineren und gröĂeren Migrationswellen in das heutige Italien. WĂ€hrend es am Anfang Söldner (Stratioten) waren, die im Dienst der lokalen Feudalherren und der Könige von Neapel standen, kam es nach dem Tod des albanischen Nationalhelden Skanderbeg (1468) und nach den Eroberungen von Kruja (1478) und von Shkodra (1479) durch die Osmanen zu gröĂeren FlĂŒchtlingswellen. Im 16. und 17. Jahrhundert kam es zu Migrationswellen der albanisch-griechischen Bevölkerung (Arvaniten) aus den zahlreichen albanischen Gemeinden in Thessalien, Euböa, Korinth, Attika und Morea im heutigen Griechenland. 1742 flĂŒchtete die christliche Bevölkerung aus dem Ort Piqeras bei Lukova in der ĂamĂ«ria nach Italiencite-ref-1-2-0[2] und 1774 Ăberlebende der letzten Offensiven des Osmanischen Reiches,cite-ref-gaspare-3-0[3] die die weiten bereits verlassenen Gebiete in der NĂ€he der Hafenstadt Brindisi besiedeln sollten.
In die neue Heimat brachten die ArbĂ«reshĂ« auĂer ihrer Sprache und ihrer orthodoxen Religion mit Gottesdienst nach dem byzantinischen Ritus, Ikonen, ihre BrĂ€uche und ihre Tracht mit.
Nach mehr als fĂŒnf Jahrhunderten in der Diaspora spricht ein Teil der in Italien gegrĂŒndeten albanischen Gemeinden noch heute eine altertĂŒmliche vor-osmanische albanische Sprache.
Contents
âą Sprache
âą Siedlungsgebiete
âą Kultur
âą Religion
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Anmerkungen
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Namen und Bedeutung
Die ArbĂ«reshĂ« nennen sich selber in ihrem albanischen Dialekt ArbĂ«reshĂ«t (Mehrzahl bestimmt) bzw. ArbĂ«reshĂ« (Mehrzahl unbestimmt). Die Einzelperson wird ArbĂ«resh/-i (mĂ€nnlich) bzw. ArbĂ«reshe/ArbĂ«reshja (weiblich) genannt. Ihre Sprache wird ArbĂ«resh genannt. Auf Italienisch werden sie als ArbĂ«reshĂ« (IPA: ar'bÉreÊ) bezeichnet.
âArbĂ«reshâ (toskisch) und âArbĂ«râ/âArbĂ«nâ (gegisch) waren im Mittelalter die Selbstbezeichnungen der Albaner, die wĂ€hrend der Osmanischen Herrschaft ungebrĂ€uchlich wurden. Heute werden nur mehr die Albaner in Italien, deren Vorfahren ab dem 14. Jahrhundert eingewandert sind, ArbĂ«resh genannt.
Die Selbstbezeichnung des albanischen Volkes lautet heute âShqiptarĂ«â (âAlbanerâ; Mehrzahl unbestimmt), die des Landes Albanien (albanisch unbestimmt: ShqipĂ«ri, bestimmt: ShqipĂ«ria).
In antiken Geschichtsquellen werden die Albaner unterschiedlich bezeichnet: in byzantinischen âAlbaniâ, in westlichen (Neapel, Venedig, AragĂłn): âAlbaner oder Epirotenâ, in osmanischen: Arnauten und von den Griechen werden die in Griechenland lebenden Albaner Arvaniten genannt.cite-ref-31-4-0[4]
Sprache
Die Sprache der ArbĂ«resh ist die alte albanische Sprache (ArbĂ«risht, ArbĂ«rishtja oder Gjuha ArbĂ«reshe), eine Dialektgruppe des Toskischen (ToskĂ«), das in SĂŒdalbanien, wo die Massendiaspora ihren Ursprung hatte, gesprochen wird. Die Sprache der ArbĂ«resh unterscheidet sich von der heutigen Hochsprache wesentlich. In einigen Zentren wird ein gemischtes ArbĂ«resh gesprochen, das aus einem gegischen Tonfall (GegĂ«), dem Dialekt, der in Nordalbanien gesprochen wird, mit liturgischem Griechisch (in Bezug auf die Verwendung religiöser Funktionen) und einer Verschmelzung mit den sĂŒdlichen italienischen Dialekten besteht. Dieser Prozess entstand durch den jahrhundertelangen Aufenthalt in Italien.
Auch wenn die heutige Standardsprache Albaniens auf dem sĂŒdlichen toskischen Dialekt basiert, wird der toskische Dialekt âArbĂ«reshâ wegen verschiedener Akzente und Beugungen nicht ohne weiteres von einem albanischen Muttersprachler verstanden. Es gilt im Allgemeinen, dass das Niveau der sprachlichen VerstĂ€ndigung unter Italo-Albanern (ArbĂ«resh) und gebĂŒrtigen Albanern (ShqiptarĂ«) diskret ist. Man schĂ€tzt, dass 45 % der ArbĂ«reshwörter mit der aktuellen albanischen Sprache Albaniens ĂŒbereinstimmen,cite-ref-5[5]cite-ref-6[6] weitere 15 % durch Neologismen von italo-albanischen Autoren erstellt und dann in die gemeinsame Sprache ĂŒbernommen wurden; der Rest ist das Ergebnis einer Kontamination mit dem Italienischen, vor allem mit den einzelnen lokalen Dialekten SĂŒditaliens.cite-ref-7[7]
Wegen seiner immer kleiner werdenden Anzahl an Sprechern gehört das ArbĂ«resh zu den bedrohten Sprachen. Laut einer SchĂ€tzung von 2002 sprachen damals etwa 80.000 Menschen diese Sprache.cite-ref-unesco-8-0[8] FrĂŒhere SchĂ€tzungen gingen von 260.000 (1976) und 100.000 Sprechern (1987) aus.cite-ref-9[9]
Die jĂŒngere Generation spricht immer weniger ArbĂ«resh, was auch dadurch bedingt ist, dass es keine wirklich einheitliche Sprache gibt, die von allen Gemeinschaften gesprochen wĂŒrde. Dies fĂŒhrt dazu, dass die Albaner untereinander oft Italienisch als VerstĂ€ndigungssprache benutzen.cite-ref-10[10]
Siedlungsgeschichte
Albanische Besiedelung Griechenlands
Siehe auch
:
Arvaniten
Die ArbĂ«reshĂ« lebten ursprĂŒnglich vor allem in Epirus und in den Bergen von Pindos. Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert zogen albanische StĂ€mme in kleinen Gruppen in Richtung SĂŒdosten nach Thessalien, Euböa, Korinth, Attika und Morea, wo sie nach einer Anfangsphase des Nomadentums eigene Kolonien (katun) grĂŒnden durften und ihre ethnischen Sitten, wie Sprache und StammesgebrĂ€uche aufrechterhielten. Von den Griechen wurden und werden sie noch heute Arvaniten genannt.cite-ref-4-11-0[11] Selber nennen sie sich âArbĂ«roreâ, was Albaner bedeutet.cite-ref-31-4-1[4]
Die frĂŒhesten nachweisbaren albanischen Ansiedlungen in der historischen griechischen Region Thessalien datieren an das Ende des 13. und den Beginn des 14. Jahrhunderts. HauptsĂ€chlich wĂ€hrend der italienischen Herrschaft der Orsini (1318â1359) wanderte die Bevölkerung von Epirus, die hauptsĂ€chlich aus albanischen StĂ€mmen bestand, aufgrund von inneren KĂ€mpfen, Massakern und SippenverdrĂ€ngung durch die TĂ€ler des Pindosgebirges nach Thessalien aus.cite-ref-12[12] Von Thessalien, wo sich zahlreiche unabhĂ€ngige albanische VolksstĂ€mme, wie Malacassi, Bua, Messariti u. a. m. konzentriert hatten, wurden die Albaner von den katalanischen Herrschern des Herzogtums Athen nach Lokris, Böotien und Attika eingeladen.cite-ref-13[13] Die Albaner galten als âkriegerisch und treuâcite-ref-giornale-14-0[14] und wurden als Experten im Feld zu beliebten Söldnern (Stratioten) der Serben, Franken, Aragonier und Byzantiner.cite-ref-15[15]
Im Archiv der Krone von Aragonien in Barcelona befinden sich viele Dokumente, die die Geschichte des Herzogtums Athen erhellen und sich auch auf die albanische Einwanderung in diese Region beziehen. Peter IV., Graf von Barcelona (als Peter I. auch König von Sardinien und Herzog von Athen und Neopatria) richtete sich dankend mit einem Brief an den Grafen von Demetrias âe i Albanensesâ (und die Albaner) fĂŒr die Verteidigung der HerzogtĂŒmer Athen und Neopatria.cite-ref-16[16] Am 31. Dezember 1382 gab Peter IV. seinem Leutnant und Vicomte Rocabertino den Befehl, allen Griechen und Albanern, die ins Herzogtum Athen kommen wollten, eine Steuerbefreiung von zwei Jahren zu gewĂ€hren und die Kapelle des Heiligen Georg in Livadia Bruder Francis Comminges zu ĂŒbergeben.cite-ref-17[17]
Zwischen 1379 und 1393 eroberte der italienische Nerio I. Acciaiuoli mit Hilfe einer Navarresischen Kompanie die StĂ€dte Theben und Athen und beendete somit die katalanische Herrschaft in Griechenland. Seitdem zogen katalanische und albanische FlĂŒchtlinge, die bereits im Herzogtum Athen angesiedelt waren, nach Sizilien, um den aragonesischen Königen der Insel zu dienen.cite-ref-18[18] Am 20. April 1402 beschloss der Senat der Republik Venedig âpro apopulando Insulam nostram Nigropontisâcite-ref-sathas-19-0[19] (fĂŒr die Besiedlung unserer Insel Negroponte), dass âAlbaner und Andereâ sich mit ihren Familien unter dem Schutz der Republik auf der seit 1205 zu Venedig gehörenden Insel Negroponte (Euböa) niederlassen durften. DafĂŒr erhielten sie fĂŒr zwei Jahre âBefreiung von allen Steuern und fĂŒr die Arbeit geeignetes Ădland geschenktâ unter der Bedingung, dass sie so viele Pferde âwie MĂ€nner der FamilienoberhĂ€upterâ hielten, die Insel nicht ohne Erlaubnis des Provveditore des Dogen verlassen durften und jederzeit zur Verteidigung der Insel bereit sein mussten.cite-ref-sathas-19-1[19]
Aus Dokumenten des Archivs von Venedig wird die Organisation der venezianischen Regierungen in den verschiedenen BesitztĂŒmern deutlich: groĂzĂŒgig mit den wĂŒrdigen und treuen Untertanen, die Belohnungen, Privilegien und Ehrentitel sowie Asyl im venezianischen Gebiet im Falle einer feindlichen Invasion erhielten und streng in der Anwendung der Gesetze mit Verurteilungen und harten Strafen fĂŒr Schuldige und Kriminelle. So garantierte der venezianische Senat am 28. August 1400 fĂŒr Schutz und Gastfreundschaft fĂŒr die Verdienste von Mirska Zarcovichio, Herr von Vlora, im Falle einer osmanischen Invasion. Am 14. Mai 1406 erhielt Nicola Scura von Durazzo vom Grafen von Shkodra ein Empfehlungsschreiben fĂŒr âunermĂŒdliche LoyalitĂ€tâ. Auf Oliverio Sguro, der fĂŒr Verbrechen verbannt wurde, stand die Todesstrafe (27. MĂ€rz 1451). Er sollte auf dem Markusplatz in Venedig zwischen zwei SĂ€ulen enthauptet werden (â⊠conducatur Venetias et amputetur ei caput in medio duarum columnarumâ). Dasselbe Todesurteil traf am 4. April 1454 drei albanische Matrosen â âBalistariâ â auf den Galeeren von Marino Cantareno wegen Meuterei und Desertion.cite-ref-20[20]
Im Mai 1347 wurde Manuel Kantakuzenos von seinem Vater, Kaiser Johannes VI. Kantakuzenos, zum byzantinischen Despoten von Morea ernannt, wo er 1349 eintraf. Manuel, beunruhigt durch die Kriege gegen die lateinischen Nachbarstaaten, die unruhige Bevölkerung, die osmanischen EinfĂ€lle und den BevölkerungsrĂŒckgang, versuchte dem demografischen Problem in der Region Abhilfe zu schaffen, indem er die Einwanderung einer groĂen Anzahl von Albanern aus Epirus und Thessalien anordnete.cite-ref-20-21-0[21]
Theodor I. Palaiologos, Despot von Morea von 1382/83 bis 1406, genehmigte zwischen 1398 und 1404 die Niederlassung von albanischen VolksstĂ€mmen in Morea, um sein Despotat vor griechischen Rebellen, vor Venezianern und vor allem gegen die immer hĂ€ufiger werdenden osmanischen Angriffen zu verteidigen.cite-ref-20-21-1[21] Nach dem griechischen Historiker Dionysios A. Zakythinos kamen 10.000 Albaner mit ihren Familien und ihren eigenen Herden an den Isthmus von Korinth und baten den Despoten um Erlaubnis, sich auf dem Territorium des Despoten niederlassen zu dĂŒrfen, was dieser akzeptierte.cite-ref-22[22]
Albanische Besiedelung Italiens
Mit der Ausdehnung des Osmanischen Reiches im 14. Jahrhundert nach Albanien flĂŒchteten viele der damals christlichen Albaner nach Dalmatien, in sĂŒdgriechische Gebiete und ins heutige Italien. Ein Zeugnis davon ist ein Privileg, in dem Königin Johanna II. am 7. September 1418 den Soldaten Giovanni Albanense seinem Bruder Giannozzo und ihren Erben unbegrenzte Steuerbefreiung im Zusammenhang mit der UniversitĂ (lat.: Universitas)cite-ref-23[Anm. 1] und den Einwohnern von Corsano (heute eine Ortschaft in der Provinz Avellino) im Principato Ultra bis zu einer Summe von einem Golddukaten jĂ€hrlich gewĂ€hrte. Am 24. November 1439 wurde dieses Privileg von König Alfons I. bestĂ€tigt.cite-ref-24[Anm. 2]cite-ref-25[23]
Mit der Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 hatten die Osmanen einen GroĂteil der Balkanhalbinsel unter ihre Kontrolle gebracht, wĂ€hrend dem Byzantinischen Reich nur noch die KĂŒste ĂŒbrig blieb. Es gibt Notizen von Migrationen nach Italien vom anderen Ufer der Adria aus dieser Zeit. Die Volksverschiebung wurde in erster Linie durch den florierenden Handel bestimmt. Bevorzugt waren Gebiete, die einmal zum Römischen Reich und spĂ€ter zur Republik Venedig gehörten.cite-ref-0-26-0[24]
Republik Venedig
In den Jahren 1388,cite-ref-27[Anm. 3] 1393cite-ref-28[Anm. 4] und 1399 wurden zwischen den albanischen FĂŒrsten und der Republik Venedig, die starke Handelsinteressen in diesen Gebieten der Adria hatten, mehrere Allianzen eingegangen. Mit dieser Strategie gelang es beiden Völkern, die Eroberungen und Expansion der Serben und Osmanen in diesen Gebieten zu stoppen. Aus diesem Geflecht von militĂ€rischen (Stratioten) und kommerziellen Beziehungen kamen viele Albaner nach Italien, und zum Teil blieben sie dortcite-ref-29[25] und grĂŒndeten die ersten dauerhaften albanischen Siedlungen in den Besitzungen Venedigs.cite-ref-0-26-1[24]
Im 15. Jahrhundert registrierte man albanische Auswanderer in Venedig und in den unter der Republik Venedig stehenden Gebieten, wo sie blĂŒhende Kolonien bildeten.
Königreich Neapel
Das Königreich Neapel, das durch seine Ausdehnung und die Fruchtbarkeit seines Territoriums in der Lage gewesen wĂ€re, zwölf Millionen Einwohner zu beherbergen, zĂ€hlte nicht mehr als fĂŒnf Millionen. Mit der Zeit erkannte die Regierung, dass die BemĂŒhungen, die Zahl der Einwohner zu erhöhen, zu langsam und oft fruchtlos waren. Aus diesem Grund wandte sich die Regierung ans Ausland und zwar an die Albaner, die zuerst dank der NĂ€he und dann durch die osmanische UnterdrĂŒckung leicht zur Auswanderung zu bewegen waren.cite-ref-giornale-14-1[14]
Es wird angenommen, dass sporadisch albanische Gruppen bereits zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert ins Königreich Neapel kamen. Es gibt Berichte ĂŒber Albaner in Kalabrien, die nach der Eroberung der Hafenstadt Durazzo (lat. Dyrrachium) durch den König von Sizilien, Karl I., im Jahr 1272cite-ref-30[Anm. 5] im Dienst der feudalen kalabrischen Barone standen. Diese hatten sich wegen zu hohen Gabellen und anderen unmöglich zu zahlenden Steuern gegen das angevinische Regime erhoben und die Albaner zu Hilfe gerufen, die ihre militĂ€rischen Dienstleistungen zur VerfĂŒgung stellten.
Karl I. erlieĂ vorteilhafte Bestimmungen fĂŒr die Albaner, die sich in Apulien befanden.cite-ref-7-31-0[26] Aus dem Jahr 1272 gibt es Spuren von Albanern in einem Ort namens Pallavirgata in der NĂ€he von Brindisi, andere in verschiedenen Orten der Provinz Terra dâOtranto, von denen jedoch jegliche Spur verloren gegangen ist.cite-ref-coco-32-0[27] SteuervergĂŒnstigungen erhielten Kaufleute, von denen viele von den Herren der Orte nach Apulien, Kalabrien und Sizilien eingeladen worden waren, um dort Handel zu treiben.cite-ref-7-31-1[26]
Unter den Albanern im Königreich Neapel befanden sich auch sogenannte âobsidesâ bzw. Geiseln, âoffensichtlich Personen von hohem Rang, die in Aversa zu Gast warenâ, sowie âeinige Gefangene in den Festungen von Brindisi und Acerenzaâ. Als Karl I. den BĂŒrgern von Durazzo am 20. Februar 1272 ihre âprivilegia antiquorum Imperatorum Romaniaeâ bestĂ€tigte,cite-ref-33[28] stellten die albanischen HĂ€uptlinge als BĂŒrgschaft ihrer Treue sechs Geiseln,cite-ref-34[29] die am 13. Dezember 1274 in Aversa interniert wurden.cite-ref-35[30] ErwĂ€hnt werden auch einige versklavte âAlbanenses seu Graeciâ (Albaner oder Griechen), Personen aus dem Balkan beiderlei Geschlechts, die als âsclavis seu servisâ (Sklaven oder Diener) gehalten wurden aufgrund der Tatsache, dass sie gekauft worden waren. König Karl I. gab den Auftrag, dass diese âAlbanenses et Graecos masculos seu feminasâ (Albaner und Griechen mĂ€nnlich oder weiblich) befreit werden und dahin gehen könnten, wohin sie wollten.cite-ref-7-31-2[26]
Als Karl Thopia 1368 das FĂŒrstentum Albanien eroberte, mussten viele albanische AnhĂ€nger der Königin von Neapel, Johanna I., ins Königreich Neapel fliehen, um den Repressalien des neuen Herrn zu entkommen.cite-ref-36[31]
Unter Martin I., König von Sizilien (1401â1409), diente jahrelang der aus dem Epirus stammende Giovanni Matrancha (auch: Matracca, Matraccha, Matracchia, Matranga), der als Belohnung fĂŒr seine Dienste das Gebiet von Morgana nicht weit von Calascibetta gelegen und das königliche Verwalteramt von Castrogiovanni erhielt.cite-ref-37[32] 1391 heiratete er in Castrogiovanni die adelige Giacopina Leto, mit der er zwei Söhne hatte: Giacomocite-ref-38[Anm. 6] und Pietro. Die BrĂŒder, die 1406 ein groĂes Gebiet, Marcato di Mulegi genannt, von Antonio di Ansisa, ein Verwandter mĂŒtterlicherseits, erbten, âlebten sehr reichâ, vor allem Giacomo, der das Lehnsgut Mantica und andere GĂŒter erwarb. Gewissheit darĂŒber gibt eine alte Grabschrift in der Chiesa Santa Caterina in Castrogiovanni des Kommandanten Giacomo Matrancha, Baron von Mantica und anderen LehnsgĂŒterncite-ref-39[33]: âHic iacet Jacobus Matrancha, olim Baro Manticae cum suis ab Epiro, post infinitos labores, spiritum inter sidera suisque ossibus, hic requiem deditâcite-ref-40[34]cite-ref-41[Anm. 7]
Historisch bedeutend fĂŒr die albanischen FĂŒrstentĂŒmer war die Schlacht auf dem Amselfeld am 15. Juni 1389, an der einige albanische FĂŒrsten wie Pal Kastrioti und Theodor Muzaka II. teilnahmen. Beide fielen in dieser Schlacht. Die Schlacht auf dem Amselfeld markierte sowohl den Beginn der osmanischen Eroberung auf der Balkanhalbinsel als auch den Anfang einer starken Verteidigung der albanischen Bevölkerung, die erst 100 Jahre spĂ€ter vorlĂ€ufig enden sollte. In dieser Zeit lieĂen sich die ersten albanischen FlĂŒchtlinge in SĂŒditalien nieder.
Unter den spanischen Aragoniern (1442â1501, 1504â1555), den Habsburgern (1516â1700, 1713â1735) und den Bourbonen (1735â1806) war das Königreich Neapel ein Zentrum der militĂ€rischen AktivitĂ€t und Kolonisation fĂŒr Balkanvölker.cite-ref-42[35]
WĂ€hrend die Republik Venedig mit den Osmanen auch Handelsverbindungen einging, zeigten die Vertreter Spaniens in SĂŒditalien immer eine feindselige Haltung gegenĂŒber den Osmanen. Sie verbĂŒndeten sich nie mit ihnen (bis Mitte des 18. Jahrhunderts) und waren nicht in der Lage, Handelsinteressen jeder Art im östlichen Mittelmeer und in anderen Territorien der Sultane zu schaffen.
Trotz der Opposition Venedigs verbargen die Spanier ihre Bestrebungen nicht, ihren politischen Einfluss auch auf die nahe gelegene Balkanhalbinsel auszudehnen. Sowohl in Bezug auf diese Taktik, als auch angesichts der allgemeinen Politik Madrids mussten die Vizekönige von Neapel und Sizilien immer starke StreitkrĂ€fte bereithalten, die auf der einen Seite bereit waren, mögliche AufstĂ€nde der lokalen Barone abzuwenden und auf der anderen Seite die ununterbrochene muslimische Bedrohung aus dem Balkan aufzuhalten. Insbesondere aufgrund der muslimischen Bedrohung mussten starke Marineeinheiten unterhalten werden, um sowohl die jahrhundertelangen Angriffe (vom 16. Jahrhundert bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts) der nordafrikanischen muslimischen Piraten auf die Königreiche (Sizilien und Neapel), Sardinien und die östliche Iberische Halbinselcite-ref-43[36] abzuwehren als auch einer möglichen osmanischen Invasion standzuhalten, die seit der Zeit des Eroberers, Mehmeds II. (1444â1446, 1451â1481), immer wie ein Damoklesschwert ĂŒber den kalabrischen und den angrenzenden KĂŒstenstreifen hing.cite-ref-44[37] Die Griechen und Albaner, die im Königreich von Neapel lebten (und bis zu einem gewissen Punkt auch diejenigen von Sizilien), fanden somit die Gelegenheit, sich in der sizilianischen Marine oder in der neapolitanischen leichten Kavallerie (Stratioten) zu engagieren und erfĂŒllten damit ein doppeltes BedĂŒrfnis: gut von ihren spanischen Vorgesetzten bezahlt zu werden und ihrem Hass gegen die Osmanen freien Lauf zu lassen.cite-ref-45[38]
Die meisten Kolonien wurden in SĂŒditalien nach dem Tod des albanischen FĂŒrsten Gjergj Kastrioti, genannt Skanderbeg (1468), den osmanischen Eroberungen von Kruja (1478), Shkodra (1479) und DurrĂ«s (1497) gegrĂŒndet. Diese Einwanderungswellen setzten sich bis 1774 fort, als sich eine Kolonie von Albanern in NĂ€he der Hafenstadt Brindisi in Apulien niederlieĂ.
Nach Studien der Geschichtswissenschaft gab es neun Auswanderungswellen von Albanern nach Italien, denen die Binnenmigration innerhalb SĂŒditaliens und die letzte Migration (die zehnte) der 1990er Jahre hinzugefĂŒgt werden mĂŒssen.cite-ref-pollino-46-0[39]
Die ArbĂ«reshĂ« grĂŒndeten fast 100 Soldaten- und Bauernkolonien, von denen sich die meisten in Kalabrien befinden. Sie erhielten Privilegien wie Steuerbefreiungcite-ref-155-47-0[40] und volle administrative Autonomie.cite-ref-48[41] SpĂ€ter wurde eingefĂŒhrt, dass jedes albanische âFeuerâcite-ref-feuer-49-0[Anm. 8] jĂ€hrlich elf Carlini (mittelalterliche MĂŒnze im Königreich Neapel) zu zahlen hatte. Ausgenommen davon war Calabria Citra, wo sich die prominente Bevölkerung von Koroni aus Morea niedergelassen hatte, die am 8. April 1533 vom Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Karl V., besondere Privilegien erhalten hatte (siehe weiter unten: Die fĂŒnfte Migration). Diese Privilegien waren ein Ausnahmefall, wurden allerdings auf die Orte Barile und San Costantino Albanese in der Basilikata und Farneta in Kalabrien ausgedehnt, weil dort âCoroneiâ (ital. fĂŒr die Bevölkerung von Koroni) lebten.cite-ref-50[42] Die Privilegien waren dauerhaft und wurden spĂ€ter bestĂ€tigt: am 18. Juli 1534 von Karl V.cite-ref-78-51-0[43] was am 3. MĂ€rz 1538 von der königlichen Kammer bestĂ€tigt wurde. Auf Antrag der Nachkommen der im Königreich siedelnden âCoroneiâ wurden die Privilegien mit Datum Madrid, 20. Juli 1620, und mit der Klausel âdummodo in possessione existantâ (vorausgesetzt am Leben) von Philipp III. bestĂ€tigt.cite-ref-52[44] Unter anderem erlaubte Philipp III. den âCoroneiâ ĂŒberall Waffen zu tragen, sogar bis in die Wohnungen des FĂŒrsten. Somit wurden sie âLance spezzateâ (Lance Corporal) des Königs von Spanien. In BestĂ€tigung der Kapitulationen zwischen den âCoroneiâ und den Herrschern liest man: âEbenso können diese BĂŒrger im ganzen Reich und in der Jurisdiktion der vorher genannten kaiserlichen Messieurs Waffen tragen, auch bis in die Kammer ihrer Messieurs und deren Offiziere, da es die vorherigen Könige gewĂ€hrt haben [âŠ].â Am 20. August 1662 (vollstreckbar am 25. August 1662) wurden die Privilegien von Philipp IV. mit der Klausel âdummodo in possessione existantâ und schlieĂlich von Philipp V. bestĂ€tigt.cite-ref-478-53-0[45]
1569 zĂ€hlte man 3944 albanische âFeuerâ: in Molise 102, im Principato Ultra 56, in Basilikata 787, in Calabria Ultra 153, in Terra Hidrunti 803, in Terra di Bari 1186, in Capitanata 1169, in Abruzzo Ultra 138, in Abbruzzo citra 403. Von den anderen Provinzen gibt es fĂŒr dieses Jahr keine VolkszĂ€hlung, da es oft vorkam, dass die Albaner wegzogen, um nicht gezĂ€hlt zu werden und somit die elf Carlini jĂ€hrlich nicht zu bezahlen hatten.cite-ref-155-47-1[40]
Mit der Heirat von Irina (manchmal auch als Erina, Irene oder Elena angefĂŒhrt) Kastrioti (Enkelin von Gjon Kastrioti II., dem Sohn Skanderbegs), Tochter von Ferdinand (Herzog von San Pietro in Galatina und Soleto), im Jahr 1539 mit Pierantonio Sanseverino (â 1559 in Frankreich), FĂŒrst von Bisignano, Herzog von Corigliano Calabro und San Marco, kam es zur Binnenmigration. Viele ArbĂ«resh von Apulien folgten ihr nach Kalabrien, wo sie Falconara Albanese in der Provinz Cosenza gegrĂŒndet haben sollen.cite-ref-11-54-0[46]cite-ref-55[47]
Die erste Migration (1399â1409)
Die erste Migration fand im Zeitraum zwischen 1399 und 1409 statt, als der König von Neapel, Ladislaus aus dem französischen Haus Anjou, sich gezwungen sah, mit albanischen Söldnertruppen, die ihre Dienste der einen oder anderen Partei anboten, die AufstĂ€nde der lokalen Barone in Kalabrien, das zum Königreich Neapel gehörte, gegen die Anjou niederzuschlagen.cite-ref-pollino-46-1[39]cite-ref-56[48] In jener Zeit ereigneten sich oft AufstĂ€nde des Adels gegenĂŒber einer königlichen Macht, die bereit war, Kompromisse einzugehen.
Die zweite Migration (1461â1468)
Die zweite Migration geht auf die Jahre zwischen 1461 und 1468 zurĂŒck, als Ferdinand I. aus dem spanischen Haus Aragon, König von Neapel, sich 1459 dazu gezwungen sah, Skanderbeg um UnterstĂŒtzung im Kampf gegen einen von den französischen Anjou angeschĂŒrten Aufstand der lokalen Barone (1459â1462) zu bitten.
In Barletta war die Basis seiner Operationen. Die Truppen des Rebellen Giovanni Antonio Orsini del Balzo, letzter FĂŒrst von Tarent, wurden schnell besiegt. Dann kam es zum Gefecht mit den Franzosen und zur Eroberung der Stadt Trani.cite-ref-frega-57-1[49]
1460 hatte König Ferdinand ernste Probleme mit einem weiteren Aufstand der Anjou und bat Skanderbeg erneut um Hilfe. Diese Aufforderung beunruhigten die Gegner von König Ferdinand. Der herausragende, aber unzuverlĂ€ssige Condottiere Sigismondo Pandolfo Malatesta, der Wolf von Rimini, Ă€uĂerte, dass, wenn Ferdinand Skanderbeg empfangen wĂŒrde, er zu den Osmanen ĂŒberlaufen wĂŒrde. Im September 1460 entsandte Skanderbeg eine Kompanie von 500 Kavalleristen unter seinem Neffen Ivan Strez BalĆĄiÄ, die am 1. Oktober 1460 in Trani und Barletta ankamen.cite-ref-59[51]
Ferdinands Hauptgegner FĂŒrst Giovanni Antonio Orsini del Balzo von Tarent versuchte Skanderbeg von diesem Unternehmen abzubringen und bot ihm sogar eine Allianz an, was keinen Einfluss auf Skanderbeg hatte, der am 31. Oktober 1460 antwortete, dass er der Aragon-Familie, besonders in Zeiten der Not, Lehnstreue schuldig sei.cite-ref-tibbetts-58-1[50] In seiner Antwort an Orsini erwĂ€hnte Skanderbeg, dass Albaner ihre Freunde nie verraten wĂŒrden, dass sie Nachkommen von Pyrrhus von Epirus seien, und erinnerte somit Orsini an die Pyrrhussiege in SĂŒditalien.
Als die Situation kritisch wurde, schloss Skanderbeg am 17. April 1461 einen dreijÀhrigen Waffenstillstand mit den Osmanen und erreichte am 25. August 1461 Apulien mit einer Expeditionskraft von 1000 Kavalleristen und 2000 Infanteristen. Ferdinand betraute ihn mit der gesamten apulischen Front und mit der Verteidigung der Festung von Barletta, wÀhrend der König weiter nördlich mit Alessandro Sforza, Herr von Pesaro, gegen die französischen Anjou kÀmpfte.
Skanderbeg fĂŒhrte die ihm zugewiesene Aufgabe mit Ă€uĂerster Gewissenhaftigkeit aus. Von Barletta und Trani aus griff er die Gebiete der rebellischen Barone in Terra dâOtranto an, wo er Elend und VerwĂŒstung verbreitete. Die âCasaliâ,cite-ref-casale-60-0[Anm. 9] Schloss von Mazara,cite-ref-61[52] in der Provinz Tarent, deren Feudalherren mit dem Rebellen Giovanni Antonio Orsini del Balzo verbĂŒndet waren, wurden dabei zerstört.cite-ref-62[53]
Nach drei Monaten verlangten die Rebellen, angefĂŒhrt vom FĂŒrsten von Tarent, den Frieden, fĂŒr den Skanderbeg selbst als Vermittler eintrat.cite-ref-frediani-63-0[54]
Skanderbeg kĂ€mpfte spĂ€ter in der Schlacht im Gebiet Terrastrutta, in der NĂ€he des heutigen Greci in Kampanien, in der die Anjou endgĂŒltig geschlagen wurden. Nach dieser Schlacht wurde zur Verteidigung eventueller RebelleneinfĂ€lle eine Garnison von albanischen Soldaten auf diesem HĂŒgel gelassen, die den Ort Greci grĂŒndeten.cite-ref-64[55]
Skanderbeg war es gelungen, die italienischen und angevinischen Truppen von Orsini von Tarent zu besiegen, den Thron von König Ferdinand zu sichern und nach Albanien zurĂŒckzukehren. König Ferdinand dankte Skanderbeg fĂŒr den Rest seines Lebens. WĂ€hrend ein groĂer Teil der Truppen in Apulien blieb und sich in Capitanata und Terra dâOtranto niederlieĂ und âAlbania Salentinaâ (salentinisches Albanien) grĂŒndete, kehrte Skanderbeg mit einigen Truppen in die Heimat zurĂŒck, um erneut den Osmanen entgegenzutreten.cite-ref-85-65-0[56]
Zur âAlbania Salentinaâ gehörten die Orte Sternatia und Zolino in der Provinz Lecce, Belvedere (erloschen), Carosino, Civitella (Carosino), Faggiano, Fragagnano, Monteiasi, Montemesola, Monteparano, Roccaforzata, San Crispieri, San Giorgio, San Martino (erloschen) und Santa Maria della Camera (heute ein Teil von Roccaforzata)cite-ref-66[57]cite-ref-85-65-1[56] in der Provinz Tarent, von denen heute nur San Marzano di San Giuseppe die historische Erinnerung an jene Zeiten darstellt und den albanischen Dialekt ArbĂ«reshĂ«t erhalten hat.cite-ref-frega-57-2[49] In der Provinz Foggia in Capitanata wurden Casalnuovo Monterotaro, Casalvecchio di Puglia, Castelluccio dei Sauri, Chieuti, Faeto, Monteleone di Puglia, Panni und San Paolo di Civitate gegrĂŒndet.cite-ref-11-54-1[46]
Auf Skanderbegs Reise nach Neapel im Jahr 1467 erfĂŒllte Ferdinand I. am 10. April seine âDankbarkeit, GroĂzĂŒgigkeit und Wohlwollenâcite-ref-67[58]cite-ref-68[Anm. 10] fĂŒr die erhaltene Hilfe in Apulien mit einem Freibrief. Skanderbeg erhielt fĂŒr sich und seine gegenwĂ€rtigen und zukĂŒnftigen Erben die LehnsgĂŒter Monte SantâAngelo und San Giovanni Rotondo in Capitanatacite-ref-monti-69-0[59]cite-ref-70[Anm. 11] mit einer Reihe von symbolischen und wirtschaftlichen Vorteilen: die Ausdehnung der Macht auf den gesamten KĂŒstenabschnitt zwischen den beiden GĂŒtern, der direkte Zugang der königlichen Gerichtsbarkeit bei Streitigkeiten und schlieĂlich die Möglichkeit, von der KĂŒste von Monte Sant'Angelo und vom Hafen von Mattinata Waren in beliebigem Wert zu im- und exportieren ohne Verpflichtung zur Zahlung der GebĂŒhren an den Hafen von Manfredonia. Monte SantâAngelo war zu der Zeit ein sehr angesehenes Lehen, das bis zu jenem Zeitpunkt nur Mitgliedern des regierenden Hauses gewĂ€hrt worden war.cite-ref-71[60]
Nach dem Tod Skanderbegs am 17. Januar 1468 in Lezha Ă€uĂerte seine Witwe Donika Arianiti gegenĂŒber König Ferdinand I. von Neapel den Wunsch, mit ihrem Sohn Gjon Kastrioti II., dem einzigen Nachkommen Skanderbegs, sich auf den LehnsgĂŒtern Skanderbegs im Königreich Neapel niederlassen zu können, um der Rache der Osmanen und der Islamisierung zu entkommen, was der König mit seinem Brief vom 24. Februar 1468 mit Freude akzeptierte.cite-ref-73[62]cite-ref-74[Anm. 12]
Die dritte Migration (1468â1506)
Die vierte und umfangreichste Migration geht auf die Jahre zwischen 1468 und 1506 zurĂŒck, als die Venezianer die Albaner dem unersĂ€ttlichen Schmachten Mehmeds II. nach mehr Herrschaftsbereich sich selbst ĂŒberlassen hatten. Immer mehr albanische StĂ€dte und Festungen fielen unter osmanische Herrschaft. Die Bevölkerung wurde verfolgt und niedergemetzelt. Viele Albaner, die die gesamte Besetzung ihrer Heimat und die Rache der Osmanen voraussahen, folgten dem Beispiel jener Albaner, die sich bereits frĂŒher in SĂŒditalien niedergelassen hatten. Von den HĂ€fen Ragusa, Skutari und Lezha verlieĂen sie ihre Heimat auf venezianischen, neapolitanischen und albanischen Schiffen.cite-ref-5-75-0[63]
Papst Paul II. schrieb an den Herzog von Burgund: âDie StĂ€dte [von Albanien], die bis auf diesen Tag der Wuth der TĂŒrken widerstanden hatten, sind von nun an in ihre Gewalt gefallen. Alle Völker welche die Ufer des adriatischen Meeres bewohnen, zittern beym Anblick der drohenden Gefahr. Man erblickt allenthalben nur Schrecken, Trauer, Gefangenschaft und Tod. Nicht ohne ThrĂ€nen kann man jene Schiffe ansehen, die von der Albanischen KĂŒste her sich in die HĂ€fen Italiens flĂŒchten, jene nackten elenden Familien, die aus ihren Wohnungen vertrieben am Gestade des Meeres sitzen, die HĂ€nde zum Himmel ausstreckten, und die Luft mit Wehklagen in einer unverstandenen Sprache erfĂŒllen.âcite-ref-76[64]
Viele von den Albanern, die nach Italien flĂŒchten konnten, erhielten von den lokalen Feudalherren in dĂŒnn besiedelten Gegenden Land und das BĂŒrgerrecht. Sie lieĂen sich entlang der adriatischen KĂŒste zwischen Abruzzen und dem Vorgebirge des Gargano nieder, um dann spĂ€ter weiter nach Molise und in den Kirchenstaat zu ziehen, wo sich einige in Genazzano niederlieĂen. Andere gingen in den Marken an Land, wo sie sich in Urbino und anderen Orten Mittelitaliens aufhielten; von diesen ist fast jede Erinnerung verloren gegangen.cite-ref-coco-32-2[27]
Mehr Angaben gibt es von denen, die ins Königreich Neapel zogen und sich bergige Gebiete um Benevento (heute in Kampanien) und Barile (1477)cite-ref-77[65] und Melfi (heute in Basilikata) aussuchten, wo sie baufĂ€llige HĂ€user, verlassene und verwĂŒstete Orte, oft auch alte Abteien besiedelten. Wieder andere gingen in Kalabrien an Land, wo sie in der Provinz Cosenza in der NĂ€he von Corigliano Calabro an den HĂ€ngen des Gebirgsmassivs Sila die Orte Lungro, Firmo, Macchia Albanese, San Cosmo Albanese, San Demetrio Corone, San Giorgio Albanese, Santa Sofia dâEpiro, Spezzano Albanese und Vaccarizzo Albanese grĂŒndeten. Andere zogen es vor, sich auf den Anhöhen am Ionischen Meer vom Sinni bis zum Crati, von Cosenza bis zum Meer anzusiedeln.cite-ref-11-54-2[46] Einige Familien des alten Adels gingen in Trani und Otranto an Land.cite-ref-202-78-0[66] Zu nennen ist die Familie Basta, die in Genua und in Venedig berĂŒhmt und mĂ€chtig wurde.cite-ref-202-78-1[66] 1759 schrieb Ferdinand IV. die Familie mit einer besonderen Urkunde dem Adel von Tarent zu. Ein Giorgio Basta war KapitĂ€n und Baron von Civitella und Pasquale Teodoro Basta (* 26. April 1711 in Monteparano; â 27. Dezember 1765) wurde am 29. Januar 1748 zum Bischof von Melfi und Rapolla gewĂ€hlt.cite-ref-79[67]
Nach der Eroberung von Kruja (1478) und von Shkodra (1479) durch die Osmanen kam es zu einer weiteren Flucht von albanischen Adligen ins Königreich Neapel, um der Rache der Osmanen und der Islamisierung zu entkommen. Viele katholische albanische Familien mit byzantinischem Ritus folgten ihren Landsleuten und grĂŒndeten in der Provinz Cosenza die âCasaliâcite-ref-casale-60-1[Anm. 9] Acquaformosa, Castroregio, Cavallerizzo (heute Fraktion von Cerzeto), Cervicati, Cerzeto, Civita, Frascineto, Marri (heute eine Fraktion von San Benedetto Ullano), Mongrassano, Percile, Plataci, Rota Greca, San Basile, San Benedetto Ullano, Santa Caterina Albanese, San Giacomo di Cerzeto (heute Fraktion von Cerzeto), Serra di Leo (bei Mongrassano) und viele andere Orte, von denen in der Zwischenzeit die Spuren verloren gegangen sind.
Andere lieĂen sich mit königlicher Charta in Sizilien nieder, wo sie in die von den Soldaten von Reres im Jahr 1448 gegrĂŒndeten Siedlungen zogen. Es wurden aber auch neue Siedlungen angelegt: In der Provinz Palermo wurden 1481 Palazzo Adriano, 1488 Piana dei Greci, 1490 Mezzojuso und 1691 Santa Cristina Gela gegrĂŒndet, in der Provinz Catania 1488 Biancavilla. FĂŒr ihren Lebensunterhalt beschĂ€ftigten sich einige in der Landwirtschaft oder in der Viehzucht und andere in der Armee des katholischen Ferdinand II., König von Sizilien. Unter ihnen zu nennen sind Peter und Mercurio Bua, Blaschi Bischettino, Giorgio und Demetrius Capusmede, Lazarus Comilascari, Giorgio Matrancha (Junior), Biaggio Musacchio aus der berĂŒhmten Familie der Musacchi (FĂŒrsten und Despoten von Epirus),cite-ref-80[68] Cesare Urana (VranĂ ), und andere berĂŒhmte Soldaten und KapitĂ€ne, die mit ihrer Kriegskunst Kaiser Karl V. im Tunisfeldzug (1535), in den Kriegen in Italien und in der Belagerung von Herceg Novi (1537â1540) dienten.cite-ref-202-78-2[66]
Johann, König von Sizilien von 1458 bis 1468, empfahl seinem Neffen Ferdinand I., König von Neapel, in einem Brief die albanischen Adeligen âPeter Emmanuel de Pravata, Zaccaria Croppa, Petrus Cuccia und Paulus Manisi, unermĂŒdliche Gegner der TĂŒrken und den energischsten und unbesiegbarsten FĂŒhrer Georgi Castriota Scanderbeg, Prinz von Epirus und Albanien, und seine Beziehungen zu anderen adeligen Albanernâ und erlaubte den âdort vorbeiziehendenâ Albanern, sich in Sizilien niederlassen. Er befreite sie âvon jeglicher Kollekte, Besteuerung und königlicher Auferlegung und dies lebenslĂ€nglich nur fĂŒr die obengenannten De Pravata, Croppa, Cuccia, Manisi und andere Exzellenzenâcite-ref-81[Anm. 13]cite-ref-82[69] Die Albaner in den anderen Provinzen des Königreichs Neapel erhielten die gleichen Privilegien wie diejenigen in Sizilien.
Nach der Eroberung von Kruja im Jahr 1478 kamen die ersten albanischen FlĂŒchtlinge (ArbĂ«resh) auch in die Gegend von Brindisi Montagna. Zeugnis dafĂŒr ist die StraĂenbenennung der Gemeinde, die diesen FlĂŒchtlingen die Via dei Crojesi widmete.cite-ref-83[70]
Die Albaner wurden als MĂ€rtyrer der christlichen Religion aufgenommen, weil sie jahrzehntelang gegen die Osmanen gekĂ€mpft und damit die osmanische Invasion in Europa verlangsamt hatten und weil Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben â wie das katastrophale von 1456 â die italienischen Regionen entvölkert hatten, was den Gutsbesitzern ermöglichte, den FlĂŒchtlingen vorteilhafte Privilegien wie die Halbierung der Steuern anzubieten.
Die vierte Migration (1532â1534)
Ausgangspunkt war die Hafenstadt Koroni, die zusammen mit Methoni im 11. Jahrhundert eine SchlĂŒsselrolle in der Geschichte des Handels und der venezianisch-byzantinischen Beziehungen gespielt hatte.cite-ref-06-84-0[71]
Koroni wurde im Jahr 1200 von dem genuesischen SeerĂ€uber Leo Vetrano (gest. 1206) erobert, fiel 1205 in die HĂ€nde von Wilhelm I. von Champlitte, Teilnehmer am Vierten Kreuzzug, und wurde 1206 von Gottfried von Villehardouin an die Venezianer abgetreten,cite-ref-meyers-85-0[72] wo es bis Ende des 15. Jahrhunderts verblieb. Bis 1460 hatten die Osmanen den GroĂteil von Morea erobert.cite-ref-86[73] Wegen der unmöglichen Verteidigung gegen die Osmanen wurde die Stadt sich selbst ĂŒberlassen.
An der westlichen SĂŒdspitze der Halbinsel Peloponnes gelegen, galten Koroni und Methoni als unvergleichbare Beobachtungsposten, die als âvenetiarum ocellaeâ (Augen der Republik Venedig) fĂŒr Jahrhunderte die Routen der Galeeren nach Kreta, Konstantinopel und ins Heilige Land ĂŒberwachten und wo alle Schiffe, die aus dem Osten zurĂŒckkehrten, die Pflicht hatten, anzuhalten, um ĂŒber Piraten und Konvois zu berichten.cite-ref-87[74]
In Koroni existierte seit dem 12./13. Jahrhundert eine groĂe albanische Minderheit griechisch-orthodoxen Glaubens, die von den Einheimischen Arvaniten genannt wurden. Im 15. Jahrhundert fand dort eine groĂe Anzahl von albanischen FĂŒrsten, die vor den Osmanen aus ihrer Heimat geflĂŒchtet waren, Zuflucht.
Ende August 1500cite-ref-meyers-85-1[72] eroberte Sultan Bayezid II. die Stadt und die Burg. Als die Osmanen unter Sultan SĂŒleyman I. 1532 einen zweiten Anlauf unternahmen, Wien zu erobern, schlug der in spanischen Diensten stehende genuesische Admiral Andrea Doria dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Karl V. (als Karl IV., König von Neapel), aus dem Hause Habsburg ein Ablenkungsmanöver auf griechischer Seite vor. Der Kaiser akzeptierte und ĂŒbergab Doria den Auftrag fĂŒr die Expedition. Am 29. Juli traf Andrea Doria mit 25 Galeeren in Neapel eincite-ref-88[75] und am 4. August kam Doria in Messina an, wo er darauf wartete, mehrere Schiffe zu vereinen, um sich auf den Weg zu machen.cite-ref-89[76] Am 18. August verlieĂ die Flotte von Andrea Doria mit 48 Galeeren und 30 groĂen Schiffen den Hafen von Messina in Richtung Osten.cite-ref-86-90-0[77] Seine Mannschaft bestand aus Einheimischen und ĂŒberwiegend nach dem Tod Skanderbegs eingewanderten Albanern.cite-ref-rivista-91-0[78] Es wird berichtet, dass Doria von den Venezianern gewarnt wurde, dass sich die Osmanen mit einer unbedeutenden Flotte bei Kefalonia befanden. Gleichzeitig warnten die Venezianer den Admiral der Osmanen ĂŒber die Ankunft des Doria und seiner groĂen Flotte. Als Doria aber an die angegebene Stelle kam, hatte sich die osmanische Flotte nach Konstantinopel zurĂŒckgezogen.cite-ref-86-90-1[77] Doria verwĂŒstete die StrĂ€nde Griechenlandscite-ref-jaccarini-92-0[79] und beschloss Koroni anzugreifen.cite-ref-86-90-2[77]
Bei Dorias Ankunft vor Koroni lieĂ die dortige Bevölkerung ihm heimlich Nachrichten zukommen, um ihn willkommen zu heiĂen, ihn ĂŒber den inneren Zustand der Stadt zu unterrichten und sich bereitzuerklĂ€ren, von innen zu kooperieren.cite-ref-477-93-0[80] Andrea Doria lieĂ einen groĂen Teil der spanischen und italienischen Mannschaft zur Belagerung der Stadt an Land setzen. Die Italiener wurden von Girolamo (oder Geronimo) Tuttavilla und die Spanier von Girolamo Mendoza kommandiert.cite-ref-happel-94-0[81] Nach hartnĂ€ckigem dreitĂ€gigem Kampf und dem Tod von â300 christlichen Soldatenâcite-ref-95[82] nahm Doria am 21. September 1532 die damalige Metropole von Morea ein.cite-ref-96[83]cite-ref-97[84] Nun gaben sich die Stadtbewohner zu erkennen, ergriffen, wie zuvor vereinbart, Partei fĂŒr ihn und riefen die Landeshoheit von Karl V. aus. Aber der Besitz war nicht gesichert, weil sich die osmanische Garnison in der Festung einschloss. Am darauffolgenden Tag aber kam der osmanische General Zadera mit 700 Soldaten der Kavallerie zurĂŒck, um den osmanischen Soldaten Hilfe zu leisten.cite-ref-477-93-1[80] Die Spanier und die Bevölkerung von Koroni rĂŒsteten sich zur Schlacht, töteten eine groĂe Anzahl der Osmanen, pflanzten die Köpfe der Niedergemetzelten auf ihre Lanzen auf, wĂ€hrend sich die in der Festung verschanzten dem Admiral Doria ergaben. In diesem Sieg, in dem sich die âCoroneiâ mit Wagemut ausgezeichnet hatten, begleiteten den Admiral und die Spanier endlose Beifallrufe.cite-ref-055-98-0[85]
Als Doria die Stadt verlieĂ, um Patras zu erobern,cite-ref-99[86] vertraute er die Stadtregierung Don Girolamo Mendoza an. Nachdem die Nachricht ĂŒber die Eroberung von Koroni und das Massaker an einer erstaunlich hohen Anzahl osmanischer Soldaten SĂŒleyman erreicht hatte, schwor dieser den âCoroneiâ, Autoren dieses UnglĂŒcks, die sich der spanischen Krone angeschlossen hatten, bittere Rache.cite-ref-055-98-1[85]
Am 8. November 1532 lieĂ Kaiser Karl V. den Admiral Doria aus dem Osten zurĂŒckrufen.cite-ref-89-100-0[87] Die wichtigsten Familien von Koroni schifften sich auf Dorias Schiffen ein und kamen mit ihm am 24. Dezember in Neapel an, wo Doria viel Lob erhielt.cite-ref-jaccarini-92-1[79]cite-ref-89-100-1[87]
Karl V. ehrte mit mehreren Urkunden die âtreuen und mutigenâcite-ref-055-98-2[85] Albaner aus Koroni und aus Patras und ĂŒberhĂ€ufte sie mit Privilegien. In Form eines Briefes vom 8. April 1533 vertraute er sie dem Marquis von Villafranca und Vizekönig von Neapel, Pedro Ălvarez de Toledo, an, nannte sie âCavalieriâ (= Ritter; italienischer Adelstitel), befreite sie von jeglichem Tribut und gewĂ€hrte ihnen jĂ€hrlich 70 Dukaten aus der Schatzkammer des Reiches:
âHochverehrter Marquis, Unser erster Vizekönig, Leutnant und GeneralkapitĂ€n. Wie Sie aus Unserem Schreiben ersehen können, haben Wir vereinbart, dass sich in diesem Reich einige Soldaten aus Koroni, Patras und Ăameria niederlassen, dass man ihnen im Falle sie bleiben, ein Dienstangebot macht; mit der Anordnung, dass Sie ihnen ein paar Orte in Apulien oder in Kalabrien oder in anderen Teilen des Reiches zuweisen, wo sie leben und fĂŒr ihren Unterhalt sorgen können; kĂŒmmern Sie sich darum, dass sie frei von jeglicher Steuerzahlung sind bis Wir anderes verordnen, so dass sie sich besser ernĂ€hren können [âŠ] und, dass ihnen aus Unserer Schatzkammer dieses Reiches mit Unserer Zustimmung jedes Jahr siebzig DukatenmĂŒnzen bezahlt werden.âcite-ref-478-53-1[45]cite-ref-101[Anm. 14]
Dieses Privileg hatte fĂŒr lange Zeit seine volle Wirkung und wurde immer wieder bestĂ€tigt. WĂ€hrend die Albaner spĂ€ter in den anderen Provinzen jĂ€hrlich mit elf Carlini pro âFeuerâcite-ref-feuer-49-1[Anm. 8] besteuert wurden, wurden die âCoroneiâ in Calabria Citra nicht gezĂ€hlt.cite-ref-102[88] AuĂerdem befahl der König, ihnen Land in Apulien, in Kalabrien oder in anderen Provinzen des Königreiches zu geben. Einige siedelten sich in Barile in Basilikata, in San Benedetto Ullano und in San Demetrio in der Provinz Cosenza an.cite-ref-jaccarini-92-2[79] Alle erhielten jedoch jĂ€hrlich fĂŒr ihren Unterhalt von der königlichen Schatzkammer die Summe von 70 Dukaten. Mit einer weiteren Urkunde vom 10. Mai 1533 hob Karl V. die âCoroneiâ in den Adelsstand. Davon zeugen Nachnamen wie Jeno dei Nobili Coronei, RodotĂ dei nobili Coronei, Camodeca dei Nobili Coronei etc.cite-ref-6-103-0[89] Mit Urkunde vom 15. Juli 1534 befreite der König die âCoroneiâ von allen königlichen und freiherrlichen Steuern sowie von Durchreise- und Schiffsrumpfsteuern (Steuer fĂŒr den Bau von SchiffsrĂŒmpfen).cite-ref-jaccarini-92-3[79]
Die spanische Fahne sollte aber nicht lange auf der Festung von Koroni wehen, denn 1533 schickte SĂŒleyman eine Seeflotte unter dem Oberbefehlshaber der osmanischen Mittelmeermarine Khizir, von den christlichen EuropĂ€ern Barbarossa genannt, vor die Stadt.cite-ref-happel-94-1[81] Mendoza, der sich umzingelt sah, schickte dem Vizekönig von Neapel, Pedro Ălvarez de Toledo, eine Botschaft, in der er um sofortige Hilfe bat.cite-ref-055-98-3[85] Auch die âCoroneiâ fĂŒgten ihre Sorge hinzu und betonten ausdrĂŒcklich ihre BestĂŒrzung, um die gewĂŒnschte UnterstĂŒtzung zu erhalten. Der Vizekönig sandte beide Briefe an den Kaiser, der von den Darstellungen des einen und den anderen âsensibel und ehrerbietig gegenĂŒber den Adligen aus Koroni, die sich zum Wohl der Königskrone eingesetzt hattenâ,cite-ref-56-104-0[90]cite-ref-coronei-105-0[Anm. 15] schnell eine neue Seeflotte mit 150 Galeeren unter der Leitung von Andria Doria nach Koroni schickte.cite-ref-treccani-106-0[91] Acht Seemeilen vor Koroni kam es am 2. August 1533 zu einem kurzen Gefecht mit den Osmanen. Doria hinterlieĂ eine Garnison unter dem Kommando von Rodrigo Machicao,cite-ref-rivista-91-1[78] lieĂ VersorgungsgĂŒter an Land bringen, kehrte mit Girolamo Mendoza nach Neapel zurĂŒckcite-ref-107[92] und löste die Armee auf.cite-ref-treccani-106-1[91]
Mit dem in Konstantinopel unterzeichneten Friedensvertrag zwischen Karl V. und SĂŒleyman I. wurde die befestigte Stadt Koroni den Osmanen ĂŒberlassen. Zu den Bedingungen gehörte, dass die âCoroneiâ, die die Stadt verlassen wollten, sich auf einer speziell von Karl V. ĂŒbersandten Flotte einschiffen lassen konnten, um in Italien Zuflucht zu finden.cite-ref-108[93] 200 von der neapolitanischen Regierung gecharterte Handelsschiffe liefen aus, um alle griechischen und albanischen Familien aus Koroni auszuschiffen, die es vorzogen, in den sĂŒdlichen Provinzen Italiens eine neue Heimat zu finden.cite-ref-477-93-2[80] Zirka 2000 Personencite-ref-109[94] âmit ihrem Erzbischof nach griechischem Ritus, Benediktâ,cite-ref-coronei-105-1[Anm. 15] vor allem Soldaten,cite-ref-rivista-91-2[78] wurden âauf eigene Kosten rechtzeitig vor der Wut der Osmanenâcite-ref-5-75-2[63] gerettetcite-ref-coronei-105-2[Anm. 15] und an die KĂŒsten des Königreichs Neapel befördert.cite-ref-56-104-1[90] GefĂŒhrt wurde diese Gruppe vom StratiotenkapitĂ€n Lazzaro Mattes (oder Lazaro Mathes).cite-ref-110[95]cite-ref-6-103-1[89]
Einige zogen nach Lipari, andere zogen es vor, sich in Sizilien ihren LandsmĂ€nnern aus Morea anzuschlieĂen, andere verbreiteten sich in Provinzen auf dem Festland. Karl V. gab Lazaro Mathes und seinen Erben und Nachfolgern die Erlaubnis, im Königreich Neapel âCasaliâcite-ref-casale-60-2[Anm. 9] zu grĂŒnden. Die Vasallen, die am Bau beteiligt waren, und deren Nachkommen sollten von jeglicher Steuerbezahlung befreit sein. Auf Lazaro Mathes gehen die GrĂŒndungen oder Wiederbesiedlungen der Orte Barile, Brindisi Montagna, Ginestra, Maschito, Melfi, San Costantino Albanese, San Paolo Albanese und San Giorgio Lucano in der Provinz Potenza in Basilikata sowie von Castroregio und Farneta in der Provinz Cosenza in Kalabrien zurĂŒck.cite-ref-111[96]cite-ref-112[97] Eine andere Gruppe grĂŒndete oder bevölkerte neu Greci in der Provinz Avellino.cite-ref-113[98] Mit dem ZugestĂ€ndnis von Karl V. lieĂ Mathes verschiedene verfallene âCasaliâ im Gebiet von Tarent (San Martino, Roccaforzata) bevölkern.cite-ref-coco-32-3[27] Andere lieĂen sich in Neapel, der Hauptstadt des Königreiches, nieder, wo sie zusĂ€tzlich zur totalen Steuerbefreiung jĂ€hrlich aus der Staatskasse einen âangemessenen Unterhalt von 5000 Dukatenâ und die 1518 von Thomas Assan Palaiologos fĂŒr die griechische Gemeinde gegrĂŒndete Cappella dei SS. Apostolicite-ref-477-93-3[80]cite-ref-56-104-2[90] (heute: Kirche dei Santi Pietro e Paolo dei Greci) erhielten, damit sie ihren Glauben im griechischen Ritus ausĂŒben konnten.cite-ref-114[99]
Am 18. Juli 1534 bestĂ€tigte Karl V. aus Dankbarkeit gegenĂŒber der âloyalen und treuen Coroneiâ, deren Stadt sich âin den HĂ€nden von tĂŒrkischen Leuten befindet und sie nun ohne Hab und Gut ins Reich kommen, mit der Bitte hier zu lebenâ, das Privileg der Steuerbefreiung vom 8. April 1533cite-ref-115[100]cite-ref-78-51-1[43]
â[âŠ] Wir, im Hinblick auf ihre Gebete, sind wir freundlich geneigt fĂŒr die Aufnahme dieser Menschen und verordnen Steuerbefreiung fĂŒr alle âCoroneiâ in diesem Reich, was vollkommen und unantastbar befolgt und ausgefĂŒhrt werden muss und die versprochene Steuerbefreiung nutzen und genieĂen zu lassen [âŠ]â.cite-ref-116[Anm. 16] Das Dekret wurde am 3. MĂ€rz 1538 von der königlichen Kammer bestĂ€tigt.cite-ref-478-53-2[45]
Die fĂŒnfte Migration (1600â1680)
Das genaue Datum ist nicht bekannt. Anfang des 17. Jahrhundertscite-ref-117[101] soll der Herzog von Parma und Piacenza Ranuccio I. aus der Familie Farnese albanische FlĂŒchtlinge in der Provinz Piacenza aufgenommen haben, die in Boscone Cusani (heute Fraktion von Calendasco) angesiedelt wurden. In derselben Zeit wurden die Ortschaften Bosco Tosca von SĂŒdalbaniern und Pievetta (heute Fraktionen von Castel San Giovanni) von Nordalbaniern besiedelt.cite-ref-118[102]
Aus einem Dokument vom 14. Mai 1647 ergeht, dass âder griechische Bischof, der hierher [Neapel] kam, um ĂŒber die Ăberfahrt von 45.000 Manioten in dieses Reich [Königreich Neapel] zu verhandeln, wegen unverhĂ€ltnismĂ€Ăig hohen Forderungen, ohne etwas erreicht zu haben, nach Maina zurĂŒckgekehrt istâ.cite-ref-346-119-0[103]
Am 16. Juni 1647 traf eine betrĂ€chtliche Anzahl von Manioten in Otranto ein, âdie mit ihren Familien gekommen sind, um in diesem Königreich zu lebenâ. Entsprechend der VertragsmodalitĂ€t des Vizekönigs (Rodrigo Ponce de LeĂłn (IV)), die er sich vom königlichen Hof und von den Baronen gewĂ€hren lieĂ, und den Botschaftern der Provinz Mani, sollten die Manioten dort, wo sie lebten, Steuerfreiheit fĂŒr zehn Jahre auf HĂ€user und Land erhalten. AuĂerdem wurde berichtet, dass weitere zirka 6000 Manioten eintreffen sollten.cite-ref-346-119-1[103] Die meisten der Manioten siedelten sich in Barile in der Provinz Potenza in Basilikata an, wo sich schon 1477 nach der Eroberung von Kruja, 1534 âCoroneiâ und 1597 zirka 30 Familien, âCoroneiâ aus Melfi, niedergelassen hatten.cite-ref-pollino-46-3[39] Die Ansiedlung der Manioten geht aus einem Manuskript von Don Giuseppe Caracciolo, 1. FĂŒrst von Torella von 1639 bis 1670, hervor.cite-ref-6-103-2[89] Die neuen Siedler etablierten sich auf der Spitze des sĂŒdlichsten HĂŒgels, getrennt von dem ersten HĂŒgel durch einen Bach.cite-ref-120[104]
1680 flohen einige arvanitische Familien aus Maina, die von den BrĂŒdern Georg und Macario SevastĂČ, der erste Priester und der andere Basilianermönch, gefĂŒhrt wurden. Monsignor Ferdinando Apicella brachte sie in Chieuti unter.cite-ref-6-103-3[89]
Die sechste Migration (1743)
â
Hauptartikel
:
Geschichte von Villa Badessa
Die siebte Migration geht auf das Jahr 1743 zurĂŒck, als der damalige spanische Karl VII. von Neapel-Sizilien griechisch-albanische Familien (insgesamt 73 Personen) aus dem KĂŒstenort Piqeras, einem Ort zwischen Borsh und Lukova in der ĂamĂ«ria gelegen, im Königreich Neapel aufnahm.
Dieser Auswanderung war ein Ăberfall der zum Islam bekehrten Bevölkerung von Borsh und GolĂ«m im Kurvelesh im Dezember 1742 vorausgegangen,cite-ref-123[107]cite-ref-124[108] worauf sich die Gemeinde entschloss ihren Heimatort unter der Obhut ihres albanischen Papascite-ref-125[Anm. 17] Macario NikĂ s (Nica) und des Diakons Demetrio Atanasiocite-ref-archivio-126-0[109] zu verlassen.cite-ref-24-127-0[110] Auf ihrem Weg ĂŒber Lukova, ShĂ«n Vasil, Klikursi, Nivica-Bubar, nördlich von Saranda gelegen, Korfu und Othoni schlossen sich ihnen weitere Familien an.cite-ref-128[Anm. 18]cite-ref-129[111]
Per Schiff erreichten die nun insgesamt 18 Familien im Juni 1743 Brindisi im damaligen Königreich Neapelcite-ref-1-2-1[2]cite-ref-130[112], von wo Karl VII. sie im Oktober 1743 auf Kosten der Krone in die Region Abruzzen transportieren lieĂ. In Pianella warteten sie darauf, irgendwo angesiedelt zu werden.cite-ref-131[113] Nach Streitigkeiten mit der dort alteingesessenen Bevölkerung, die die Einwanderer nicht akzeptierte, dekretierte und unterzeichnete König Karl am 4. MĂ€rz 1744 die Urkunde des LandeszugestĂ€ndnisses an die Albaner in Piano di Coccia und in Badessa, dem heutigen Villa Badessa.cite-ref-132[114] Das genaue Datum der Ankunft der Einwanderer in Badessa ergibt sich aus einem alten Taufregister woraus ergeht, dass die erste Taufe am 18. November 1743 vollzogen worden ist.cite-ref-1-2-2[2]
Die siebte Migration (1756)
Um der religiösen Verfolgung im osmanischen Heimatland Albanien zu entgehen, erreichten einige katholische Familien aus Shkodra im April 1756 Ancona, um im pĂ€pstlichen Staat Zuflucht zu suchen. Nachdem Papst Benedikt XIV. sie mit allem Nötigen und Geld aus der apostolischen Staatskasse versah, ordnete er dem Generalökonomin der Apostolischen Kammer an, sie in Canino unterzubringen, fĂŒr ihre Verpflegung zu sorgen und den FamilienoberhĂ€uptern vorhandenes Land im Gebiet von Pianiano (heute eine Fraktion von Cellere) in der Provinz Viterbo in der Region Latium zuzuweisen.cite-ref-133[Anm. 19]cite-ref-134[115]
Die achte Migration (1774)
Die achte Migration geht nach Tommaso Morelli auf das Jahr 1774 zurĂŒck als der spanische Ferdinand IV., Sohn Karls VII., König von Neapel war.cite-ref-135[116]cite-ref-gaspare-3-1[3] Unter der Bedingung die weiten bereits verlassenen LĂ€nder in der NĂ€he der Hafenstadt Brindisi zu kultivieren und sich dort anzusiedeln, versprach der König ihnen drei Carlini am Tag.cite-ref-222-136-0[117] Leiter dieser Gruppe war der gelehrte Mann Panagioti Caclamani,cite-ref-137[118] genannt Phantasia aus Lefkada, der dem Fiskal, Marquis Nicola Vivenzio (* 1742 in Nola; â 1816 in Neapel), unterstand.cite-ref-222-136-1[117] Obwohl Caclamani von Beruf Cafetiercite-ref-138[Anm. 20] war, war er belesen und tĂŒchtig in der griechischen Sprache.cite-ref-giustiniani-139-0[119] Er war ein SchĂŒler des Priesters Giacomo Martorelli (* 10. Januar 1699 in Neapel; â 21. November 1777 in der Villa Vargas Macciucca in Ercolano)cite-ref-140[120] gewesen.cite-ref-giustiniani-139-1[119]
Die Kolonie entsprach jedoch nicht den Erwartungen der Regierung und den groĂen Summen, die ausbezahlt worden waren. Die neuen Siedler waren ohne Handwerk und âwaren nichts anderes als Vagabundenâ,cite-ref-141[Anm. 21] die durch die groĂzĂŒgige Bezahlung von drei Carlini am Tag ins Königreich Neapel gelockt wurden.cite-ref-222-136-2[117] Nach nicht langer Zeit wurden die neuen Siedler von ihren Vorgesetzten ihres Lohnes betrogen. In Mengen begaben sie sich in die Hauptstadt Neapel, um den Herrscher um Schirmherrschaft zu bitten. Ferdinand IV. ĂŒbergab ihre Beschwerden einer Sonderkommission unter der Leitung von Nicola Vivenzio. Der König befahl auĂerdem, dass fĂŒr eine solche Angelegenheit der Archimandrit Paisio VretĂČ, Kaplan des 2. Fremdenregimentes Real Macedonia, zusammenarbeiten sollte. Die LoyalitĂ€t des Kaplans gegenĂŒber dem König und der Eifer im VerhĂ€ltnis zu seinen Landsleuten waren dem Herrscher wohl bekannt. TatsĂ€chlich erhielten sie bald einen Teil ihrer rĂŒckstĂ€ndigen Bezahlungen.
Die neunte Migration
Siehe auch
:
Albaner in Italien
Die neunte Migration hÀlt zurzeit noch an und kann noch nicht als abgeschlossen betrachtet werden.
Siedlungsgebiete
â
Hauptartikel
:
Liste der Siedlungsgebiete der Arbëresh
Die Siedlungsgebiete, die Gesamtheit zerstreuter Orte der ethnisch albanischsprachigen Minderheit in sieben Regionen in Mittel- und SĂŒditalien sowie auf Sizilien, werden in Italienisch âArbĂ«riaâ (auch: Arberia) genannt. Die albanischen Orte haben dabei in der Regel ihre Ursprache beibehalten. Sie haben zwei Nomenklaturen, in italienischer und arbĂ«reshĂ«-albanischer Sprache. Heute gibt es noch 50 Orte mit albanischer GrĂŒndungsgeschichte und Kultur, 41 Gemeinden und neun Fraktionen mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 100.000 Einwohnern, die durch das Gesetz Nr. 482 âZum Schutz der historischen Sprachminderheitenâ vom 15. Dezember 1999 geschĂŒtzt werden.cite-ref-gesetz-1-1[1]
Ăber die tatsĂ€chliche Anzahl der Italiener albanischer Abstammung gibt es keine sicheren Daten. Die letzten statistisch zuverlĂ€ssigen Daten sind die der VolkszĂ€hlung von 1921, als 80.282 Albaner erfasst wurden, und die von einer Studie von Alfredo Fernandes aus dem Jahr 1997, die eine Bevölkerung von circa 197.000 angibt.cite-ref-144[123]cite-ref-145[124] 1998 schĂ€tzte das italienische Innenministerium die albanische Minderheit in Italien auf circa 98.000 Menschencite-ref-146[125].
Es gibt zudem mehr als 30 ehemalige albanische Zentren, die in verschiedenen historischen Epochen und aus verschiedenen GrĂŒnden ihr historisches und kulturelles albanische Erbe verloren haben. Von Norden nach SĂŒden:
âą Emilia-Romagna:
âą in der Provinz Piacenza: Boscone Cusani, Bosco Tosca und Pievetta, Fraktionen von Castel San Giovanni
âą Lazio:
âą in der Provinz Viterbo: Pianiano, Fraktion von Cellere
âą Molise:
âą in der Provinz Campobasso: Santa Croce di Magliano
âą Kampanien:
âą Apulien:
âą in der Provinz Foggia: Casalnuovo di Monterotaro, Castelluccio dei Sauri und San Paolo di Civitate
âą in der Provinz Tarent: Monteparano, San Giorgio Ionico, San Crispieri, Faggiano, Fragagnano Roccaforzata, Monteiasi, Carosino und Montemesola
âą Basilikata:
âą in der Provinz Potenza: Brindisi Montagna und Rionero in Vulture
âą in der Provinz Matera: San Giorgio Lucano
âą Kalabrien:
âą in der Provinz Cosenza: San Lorenzo del Vallo, Serra dâAiello
âą in der Provinz Crotone: Belvedere di Spinello
âą Sizilien:
âą in der Provinz Agrigent: Sant'Angelo Muxaro
Kultur
Heute gibt es viele Orte, die es geschafft haben, nicht nur ihre albanische Sprache und ihre Sitten und GebrÀuche zu bewahren, sondern auch ihren byzantinischen Ritus in griechischer und albanischer Sprache,cite-ref-atanasio-148-0[127] der auch die Aufrechterhaltung bestimmter Eigenheiten wie die Priesterweihe von verheirateten MÀnnern vorsieht.cite-ref-28-149-0[128]
Noch heute tragen die ArbĂ«reshĂ« bei feierlichen AnlĂ€ssen ihre traditionellen Trachten. Besonders die GĂŒrtelschnallen der Frauen sind wegen ihrer von Hand aufwĂ€ndig gefertigten Metallschmiedearbeiten bemerkenswert und zeigen meist den heiligen Georg, den Schutzpatron der ArbĂ«resh.
Religion
Siehe auch
:
Italo-albanische Kirche in Italien
,
Katholische Ostkirchen
und
Römisch-katholische Kirche in Albanien
Zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert kehrten viele albanische FĂŒrsten zur katholischen Kirche zurĂŒck und lenkten ihre Politik immer mehr in Richtung Westen, was zu einem offenen Aufstand mit der byzantinischen, serbischen und osmanischen Oberherrschaft fĂŒhrte, die in den ihnen untergebenen Gebieten tendenziell die griechisch-orthodoxe und muslimische Religionen aufzwangen.cite-ref-fiorella-150-0[129]
Zum Teil waren die Albaner, die nach Italien kamen, bereits im Einklang mit der katholischen Kirche; die anderen, einmal in Italien, blieben weiterhin hartnÀckig mit ihrer byzantinischen religiösen IdentitÀt verbunden. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts hatten diese Gemeinden konstante Beziehungen zum Patriarchat von Ohrid (Makedonien), zu dem sie gehörten.cite-ref-atanasio-148-1[127]
Mit der pĂ€pstlichen Bulle vom 26. Januar 1536cite-ref-151[130] bestĂ€tigte Papst Paul III. die Bulle von Papst Leo X. vom 18. Mai 1521cite-ref-152[131] fĂŒr die Griechen im venezianischen Herrschaftsgebiet und gab den Albanern in Italien volle Anerkennung innerhalb des Katholizismus.cite-ref-153[132] WĂ€hrend des Pontifikats von Papst Clemens XI. (1700â1721), der albanischer Herkunft war, und desjenigen von Clemens XII. (1730â1740) gab es ein wiederholtes Interesse seitens des Heiligen Stuhls gegenĂŒber der byzantinischen Tradition. Im Oktober 1732 wurde das âCollegio Corsiniâ in San Benedetto Ullano (griechische Pfarrgemeinde unter der AutoritĂ€t des Bischofs von Bisignano) gebildet, eine UniversitĂ€t, deren Ziele sehr spezifisch waren. Sie sollte sowohl fĂŒr Erziehung, Unterricht in der klassischen Literatur und in den philosophischen und theologischen Wissenschaften sorgen, sowie junge Italo-Albaner, angehende Priester des byzantinischen Ritus, ausbilden, um den spirituellen BedĂŒrfnissen der Albaner des Königreichs Neapel und der Missionen der östlichen Griechen entgegenzukommen.cite-ref-01-154-0[133] Mit der GrĂŒndung des Collegio mit byzantinischem Ritus verordnete Papst Clemens XII. den griechisch-byzantinischen Ritus auf italienischem Boden.cite-ref-28-149-1[128]
Allerdings hatte der italo-albanische Bischof noch keine eigene Diözese und es fehlte die Einheit der Pfarreien mit byzantinischem Ritus. Deshalb wurden die ArbĂ«reshĂ«-Gemeinden den römisch-katholischen Ortsbischöfen der lateinischen Diözesen zugewiesen: Cassano, Rossano und Bisignano in Kalabrien; Anglona in Lukanien; Lecce in Apulien und Penne in den Abruzzen. Dies bedeutete unter anderem die mangelnde Achtung gegenĂŒber der griechischen Minderheitenkirche.cite-ref-01-154-1[133] Am 13. Februar 1919 grĂŒndete Papst Benedikt XV. mit der Apostolischen Konstitution Catholici fideles die griechisch-katholische Diözese Lungro in der Provinz Cosenza, die die 29 italo-albanischen Pfarreien mit byzantinischem Ritus in SĂŒditalien vereinigte. Es war die erste katholische Diözese mit byzantinischem Ritus auf italienischem Boden. Mit der Bulle Apostolica Sedes von Papst Pius XI. vom 26. Oktober 1937 erfolgte die Errichtung der Eparchie Piana degli Albanesi fĂŒr die italo-albanischen Gemeinden mit byzantinischem Ritus in Sizilien.
Das Hauptmerkmal des byzantinischen Ritus ist, die göttliche Liturgie des heiligen Johannes Chrysostomus sowohl in der eucharistischen Liturgie als auch in der Feier der anderen Sakramente (z. B. das Ritual der Taufe ist durch Untertauchen beibehalten worden) zu befolgen. Ein weiteres Merkmal dieses Ritus ist, dass das kirchliche Zölibat fĂŒr die Priester nicht obligatorisch ist, sodass auch verheirateten MĂ€nnern die Ordination erteilt werden kann.cite-ref-28-149-2[128]
Viele der Gemeinden, in denen noch ArbĂ«resh gesprochen wird, haben im Laufe der Jahrhunderte den byzantinischen Ritus verloren. Dies geschah unter dem Druck der religiösen und zivilen Behörden auf lokaler Ebene. Zirka die HĂ€lfte der ArbĂ«resh-Gemeinden sind in den ersten zwei Jahrhunderten zum lateinischen Ritus ĂŒbergegangen.cite-ref-155[134] Der byzantinische Ritus hĂ€lt sich vor allem in den ArbĂ«resh-Gemeinden der Provinz Cosenza, in Kalabrien und in denen in der Umgebung von Piana degli Albanesi in Sizilien.
Liste der Gemeinden, wo noch ArbĂ«resh gesprochen wird, die zum lateinischen Ritus ĂŒbergegangen sind
âą Apulien:
âą Kalabrien:
âą Provinz Catanzaro: Andali, Caraffa di Catanzaro, Gizzeria, Marcedusa, Vena di Maida (Maida), Zangarona
âą Provinz Cosenza: Cavallerizzo (Cerzeto), Cervicati, Cerzeto, Mongrassano, Rota Greca, Santa Caterina Albanese, San Giacomo (Cerzeto) San Martino di Finita, Spezzano Albanese
âą Sizilien:
Die Ikonen und ihre Bedeutung
Siehe auch
:
Ikone
Im Rahmen der byzantinischen und slawischen Kultur sind die Ikonen ein wertvoller und kulturell wichtiger Bestandteil. Der Begriff Ikone stammt aus dem Altgriechischen ΔጰÎșÏΜ, (eikĂłn), was âBildâ oder auf Holz gemaltes Heiligenbild bedeutet. Eigentlich ist die Ikone der graphische Ausdruck der christlichen Botschaft, weshalb die Ikonen in den slawischen Sprachen nicht gemalt, sondern âgeschriebenâ werden. Somit kann von theologischer und nicht von religiöser Kunst gesprochen werden. Der groĂe Unterschied zwischen den byzantinischen Ikonen und den katholischen GemĂ€lden liegt in der Vision der Ikonographie, die im byzantinischen Ritus eine tiefgreifende geistige Vorbereitung erforderlich macht, mehr als eine nur technische FĂ€higkeit. Bevor der KĂŒnstler anfĂ€ngt zu malen, verbringt er eine Zeit der Askese, um durch geistige und spirituelle Reinigung mit dem Göttlichen in ein ZwiegesprĂ€ch zu kommen und so fĂŒr den Erfolg der Ikone âinspiriertâ zu werden. Ăber diesen besonderen spirituellen Weg und ihren theologischen Inhalt gelten die Ikonen als Werk Gottes, das durch die HĂ€nde des Ikonenmalers ausgedrĂŒckt wird.cite-ref-156[135]
Bekannte Arbëresh
âą Andrea Alessi (1425â1505), Bildhauer und Architektcite-ref-157[136]
âą Luca Baffa (1427?â1517), FĂŒhrer und KapitĂ€n der albanischen Söldner, eingebĂŒrgerter Italiener; er war Soldat im Dienst Ferdinands I. und Ferdinand II.
âą Giovanni de Baffa (1460?â1483), Franziskaner (vielleicht Sohn von Luca Baffa)
âą Demetrio Reres (15. Jahrhundert), albanischer Feldherr im Dienst von Alfonso I.cite-ref-158[137]
âą Gian Girolamo Albani (1504â1591), Kardinal der katholischen Kirche.
âą Giorgio Basta (1540â1607), Sohn von Demetrio, FĂ€hnrich, Kommandant in der niederlĂ€ndischen Armee, Gouverneur von Nivellecite-ref-159[138]
âą Demetrio Capuzzimati (15./16. Jahrhundert), albanischer KapitĂ€n im Dienst Karls V.; GrĂŒnder von San Marzano di Giuseppe in Apulien
âą LekĂ« MatrĂ«nga (italienisch Luca Matranga; 1567â1619), orthodoxer Geistlicher und Autorcite-ref-160[139]
âą Giovanni Francesco Albani (1649â1721); als Papst Clemens XI. von 1700 bis 1721
âą Annibale Albani (1682â1751), Kardinal und Bischof
âą Giorgio Guzzetta (1682â1756), Priester des griechisch-byzantinischen Ritus der albanischen Minderheit auf Siziliencite-ref-161[140]
âą Antonio Brancato (1688â1760), Priester des griechisch-byzantinischen Ritus, italo-albanesischer Dichter
âą Felice Samuele RodotĂ (1691â1740), erster ordinierender Bischof des griechisch-byzantinischen Ritus fĂŒr die ArbĂ«reshĂ« in Kalabrien.
âą Alessandro Albani (1692â1779), Kardinal
âą NicolĂČ Figlia (1693â1769), Priester des griechisch-byzantinischen Ritus, italo-albanesischer Schriftstellercite-ref-162[141]
âą Paolo Maria Parrino (1710â1765), Papas und Literat, Initiator der romantischen illyrisch-albanischen Ideologiecite-ref-163[142].
âą Pasquale Teodoro Basta (1711â1765), Bischof von Melfi und Rapolla vom 29. Januar 1748 bis zu seinem Tod
âą Giorgio Stassi (1712â1801), katholischer Bischof von Lampsacus und erster ordinierender Bischof des byzantinischen Ritusâ per ArbĂ«resh auf Sizilien.
âą Francesco Avati (1717â1800), Schriftsteller, Humanist.
âą Giovanni Francesco Albani (1720â1803), Kardinal.
âą Giulio Variboba (1725â1788), Papas, Schriftsteller und VorlĂ€ufer der modernen albanischen Poesiecite-ref-164[143].
âą NicolĂČ Chetta (1741â1803), Papas, Historiker, Schriftstellercite-ref-165[144].
âą Francesco Bugliari (1742â1806), ordinierender Bischof des griechisch-byzantinischen Ritus fĂŒr die ArbĂ«reshĂ«, Titularbischof von Thagastecite-ref-166[145].
âą Giuseppe Albani (1750â1834), Kardinal
âą Angelo Masci (1758â1821), Jurist und Gelehrter.cite-ref-168[147]
âą Giuseppe Crispi (1781â1859), Papas, Philologe und Historiker; ordinierender Bischof des griechisch-byzantinischen Ritus fĂŒr die ArbĂ«reshĂ« in Sizilien.
âą Giovanni Emanuele Bidera (1784â1858), Dichter und Dramaturg.cite-ref-169[148]
âą Pasquale Scura (1791â1868), Politikercite-ref-170[149]
âą Luigi Giura (1795â1864), Ingenieur und Architekt
âą Pietro Matranga (1807â1855), Papas, Schriftsteller und PalĂ€ograph.
âą Vincenzo Torelli (1807â1882), Journalist, Schriftsteller, Verleger und Impresario.
âą NicolĂČ Camarda (1807â1884), Papas, Sprachwissenschaftler und Hellenist.
âą Tommaso Pace (1807â1887), Historiker, Literat, GrĂ€zist und italienischer Patriot.
âą Domenico Mauro (1812â1873), Rechtsanwalt, Literat und italienischer Patriot.
âą Angelo Basile (1813â1848), Papas und Schriftstellercite-ref-171[150].
âą Giuseppe Bugliari (1813â1888), ordinierender Bischof des griechisch-byzantinischen Ritus fĂŒr die ArbĂ«reshĂ«, Titularbischof von Dausaracite-ref-172[151].
âą Girolamo de Rada (albanisch Jeronim de Rada; 1814â1903), Schriftsteller, Dichter und Publizistcite-ref-173[152].
âą Luigi Petrassi (1817â1842), Ăbersetzer.
âą Francesco Antonio Santori (ArbĂ«resh: Françesk Anton Santori oder Ndon Santori; 1819â1894), Geistlicher, Dichter und Schriftsteller; schrieb Emira, das erste Drama der albanischen Literatur.
âą Francesco Crispi (1818â1901), RevolutionĂ€r, Staatsmann und ehemaliger MinisterprĂ€sident von Italien
âą Demetrio Camarda (1821â1882), Papas, Linguist, Historiker und Philologe; der wichtigste Forscher der albanischen Sprache des 19. Jahrhunderts.cite-ref-174[153]
âą Vincenzo StatigĂČ (1822â1886), Schriftsteller.
âą Vincenzo Dorsa (1823â1855), Papas, Albanologe, Volkskundler und Philologecite-ref-175[154].
âą Luigi Lauda (1824â1892), Abt, Historiker und Schriftsteller.
âą Domenico Damis (1824â1904), Patriot, General und Politikercite-ref-176[155].
âą Gabriele Dara il Giovane (ArbĂ«resh: Gavril Dara i Ri; 1826â1885), Dichter und Politiker; einer der ersten Schriftsteller der albanischen Nationalbewegungcite-ref-177[156].
âą Gennaro Placco (1826â1896), Patriot und Dichtercite-ref-178[157].
âą Attanasio Dramis (1829â1911), Patriot des Risorgimentoscite-ref-179[158].
âą Agesilao Milano (1830â1856), Soldat, der am 8. Dezember 1856 einen Anschlag auf das Leben des Königs der beiden Sizilien, Ferdinand II., verĂŒbtecite-ref-180[159].
âą Giuseppe Angelo Nociti (1832â1899), Schriftstellercite-ref-181[160].
âą Giuseppe SchirĂČ (ArbĂ«resh: Zef Skiroi; 1865â1927), Dichter, Sprachforscher und UniversitĂ€tsprofessor
âą Alexander Moissi (arbĂ«resh: AleksandĂ«r Moisiu, italienisch: Alessandro Moisi; 1879â1935), österreichischer Schauspieler
âą Joseph Ardizzone (italienisch Giuseppe Ernesto Ardizzone; 1884â1931), amerikanischer Mafioso
âą Tito Schipa (bĂŒrgerlich Raffaele Attilio Amedeo Schipa; 1888â1965), Tenor und Komponist
âą Antonio Gramsci (1891â1937), Schriftsteller, Journalist, Politiker und marxistischer Philosoph
âą Enrico Cuccia (1907â2000), Banker
âą Ernesto Sabato (1911â2011), Schriftsteller, Wissenschaftler und Maler
âą Regis Philbin (1931â2020), US-amerikanischer TV-Moderator
âą Ercole Lupinacci (1933â2016), Bischof von Lungro
âą Stefano RodotĂ (1933â2017), Politiker
âą SotĂŹr Ferrara (1937â2017), Bischof von Piana degli Albanesi
⹠Joseph J. DioGuardi (* 1940), republikanischer Politiker und ehemaliger Abgeordneter im ReprÀsentantenhaus der Vereinigten Staaten
âą Danny DeVito (* 1944), US-amerikanischer Schauspielercite-ref-182[161]
âą Carmine Abate (* 1954), Schriftsteller
âą Francesco Micieli (* 1956), Schweizer Schriftsteller
âą Tom Perrotta (* 1961), italoamerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor
âą Kara DioGuardi (* 1970), US-amerikanische Musikerin
âą Antonio Candreva (* 1987), FuĂballspieler
⹠Salvatore Frega (* 1989), Komponist zeitgenössischer Kunstmusik und experimenteller Musikcite-ref-183[162].
âą Mateo Musacchio (* 1990), argentinisch-italienischer FuĂballspieler
Siehe auch
Literatur
âą Giovanni Armillotta: The Arberesh. The Christian Albanian emigration to Italy. In: LâOsservatore Romano. Jg. 141, Nr. 139, 20. Juni 2001 (frosina.org), abgerufen am 25. Oktober 2016.
âą Antonio Primaldo Coco: Gli albanesi in Terra dâOtranto. In: Japigia (Rivista di archeologia, storia e arte) Ser. NS. Band 10. Bari 1939, S. 329â341 (italienisch, emeroteca.provincia.brindisi.it [PDF]).
âą Robert Elsie: Historical Dictionary of Albania. Second Edition, The Scarcrow Press, UK, 2013, ISBN 978-0-8108-6188-6, S. 17, (books.google.com).
âą Karl-Markus GauĂ: Die sterbenden EuropĂ€er. Unterwegs zu den Sepharden von Sarajevo, Gottscheer Deutschen, ArbĂ«reshe, Sorben und Aromunen. dtv 30854, MĂŒnchen 2002, ISBN 3-423-30854-0.
âą Demetrio de Grazia: Canti popolari albanesi: tradizionali nel mezzogiorno dâItalia. Office Tip. di Fr. Zammit, 1889 (Textarchiv â Internet Archive, italienisch).
âą Heidrun Kellner: Die albanische Minderheit in Sizilien: eine ethnosoziologische Untersuchung der Siculo-Albaner, dargestellt anhand historischer und volkskundlicher Quellen sowie eigener Beobachtung in Piana degli Albanesi. In: Albanische Forschungen, 10, O. Harrassowitz, Wiesbaden 1972, ISBN 978-3-447-01384-0.
âą Tommaso Morelli: Cenni storici sulla venuta degli albanesi nel Regno delle Due Sicilie. Band I. Guttemberg, Neapel 1842 (italienisch); archive.org
âą George Nicholas Nasse: The Italo-Albanian Villages of Southern Italy. National Academies, Washington DC 1964, S. 245; books.google.it
âą Pasquale Pandolfini: Albania e Puglia: vicende storiche, politiche e religiose fra le due sponde dellâAdriatico In: Biblos. 14, Nr. 28, 2007, S. 83â92; vatrarberesh.it (PDF; 122 kB) abgerufen am 20. November 2016 (italienisch)
âą Raffaele Patitucci DâAlifera Patitario: Casati Albanesi in Calabria e Sicilia. In: Rivista Storica Calabrese. Band XâXI (1989â1990), Nr. 1â4. Deputazione di Storia Patria per la Calabria, Siena 1990, S. 279â323 (italienisch, dimarcomezzojuso.it [PDF]).
⹠Leonhard Anton Georg Voltmer: Albaner (Arberëshe) dev.eurac.edu (PDF), 2004, abgerufen am 25. Oktober 2016.
âą Laura Giovine: La magia del Pollino. Prometeo, 2006, S. 39 ff. (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche).
âą Adam Yamey: From Albania to Sicily. Lulu Press Inc., 2014, ISBN 978-1-291-98068-4, S. 146 (englisch, Online-Version in der Google-Buchsuche).
âą Maria Gabriella Belgiorno de Stefano: Le comunitĂ albanesi in Italia: libertĂ di lingua e di religione. Perugia 2015 (italienisch, unimi.it [PDF; abgerufen am 22. Oktober 2017]).
Anmerkungen
cite-note-23Anm. 1. â auch: Universitas (Vereinigung aller BĂŒrger), ein mittelalterliches Verwaltungsorgan (Kommune) in SĂŒditalien, das von 1266 bis 1807 bestand.
cite-note-24Anm. 2. â 1439 novembre 24, Capua. Alfonso I conferma agli armigeri Giovanni Albanense, al fratello Giannozzo e ai loro eredi un privilegio della regina Giovanna II dato a Napoli nel Castelnuovo il 7 settembre 141822, con il quale concedeva lâesenzione in perpetuo da tutti i tributi fiscali relativi allâUniversitĂ e agli uomini della terra di Corsano in Principato Ultra fino alla somma di un ducato dâoro annuo.
cite-note-27Anm. 3. â 1388 wurde Durazzo von den Osmanen angegriffen.
cite-note-28Anm. 4. â 1393 wurde die Stadt Durazzo an die Republik Venedig ĂŒbergeben.
cite-note-30Anm. 5. â 1272 eroberte Karl I. die Hafenstadt Durazzo (lat. Dyrrachium) und grĂŒndete das albanische Königreich (lat. Regnum Albaniae).
cite-note-38Anm. 6. â Giacomo Matrancha heiratete die adelige Laurella Pitruso aus Castrogiovanni und hatte zwei Söhne: Andrea und Giovanni, die auĂer dem vĂ€terlichen Erben weitere LehnsgĂŒter und Gebiete, wie Ragalmisari im Gebiet Piazza, erwarben. Diese Linie erlosch mit einem dritten Giacomo im Jahr 1513.
cite-note-41Anm. 7. â âHier ruht Jacobus Matrancha, einst Baron von Mantica aus Epirus, nach unendlichen MĂŒhen, [sein] Geist [ist] zwischen den Sternen, und seine Knochen ruhen hierâ
cite-note-feuer-49Anm. 8. â Italienisch: fouco; hier: Feuerstelle = Haushalt
cite-note-casale-60Anm. 9. â Casale (Plural casali) ist die italienische Bezeichnung fĂŒr ein Haus oder eine HĂ€usergruppe auf dem Land.
cite-note-68Anm. 10. â â⊠gratitudo liberalitas ac benignitas in illis [scil. regibus] maxime necessarie inesse videntur per has enim a subditis et ser vientibus amantur principes, quo nihil altius nihilque securius ad eorum vite statusque conser vationem habere possunt, âŠâ (⊠Dankbarkeit, GroĂzĂŒgigkeit und Wohlwollen scheinen unabdingbare Tugenden fĂŒr einen König zu sein: in der Tat, dank ihnen, sind die FĂŒrsten bei ihren Untertanen beliebt und können nichts Wertvolleres erwarten was ihnen Sicherheit fĂŒr die Verteidigung des eigenen Lebens und ihres Eigentums gibt, âŠ), (Gennaro Maria Monti, S. 161)
cite-note-70Anm. 11. â âFerdinandus etc. ⊠Tenentes et possidentes in nostra fidelitate et demanio ac aliter quocumque terram Sancti Angeli de lo Monte et terram Sancti Ioannis Rotundi pertinentiarum provincie Apulee cum castris, fortellitiis, vaxallis, iuribus ac pertinentiis universis, tenore presentium de certa nostra scientia nostroque motu proprio ac cum nostri consilii deliberatione matura nostreque regie potestatis plenitudine, proque bono Reipublice pacis ac status nostri conservatione tuitioneque prefato illustri Georgio dicto Scandarebech pro se ac suis heredibus, de suo corpore legitime natis et nascituris âŠâ (Gennaro Maria Monti, S. 162)
cite-note-74Anm. 12. â â⊠Item perche ad nui per loro misso proprio haveno notificato che vorriano venire in quisto nostro regno pregandoce li volesscmo provedcie de alcuno navilio per possere passare: pertanto da nostra parte li esponente che loro venuta ad nui sera multo piacere, et da nui haveranno quelle carize et honori che figlio deve fare ad matre et patre ad figliolo et non solamente li lassaremo quello ce havemo donato, ma quando bisognio fosse li donaremo de li altri nostri boni â Dat. in civitate capue die xxim mensis februarii Anno Domini Mcccclxviii Rex ferdinandusâŠâ
cite-note-81Anm. 13. â âNos Joannes Dei gratia Rex Aragon. ec. Per litteras Illustrissimi Regis Neapolis Ferdiandi nostri nepotis, erga nos comendati sunt Petrus Emmanuel de Pravata, Zaccaria Croppa, Petrus Cuccia, et Paulus Manisi, nobiles Albani, seu Epitotae strenui contra Turcos et clarissimi et invictissimi Ducis Georgi Castnoia Scanderbeg Albaniae et Epiri Principis, ac ejusdem consanguinei, aliique nobiles Albanenses, qui in nostrum regnum Sicilie transeuntes cum nonnullis coloniis illic habitare pretendunt. Ideo confisi Nos de eorum Catholica Religione, integritate, eos et omnes nobiles Albanenses, sive Epirotas, liberamus de omnibus collectis, impositionibus, gravitiis, gabellis, et aliis in praedicto nostro Regno impositis et imponendis, eorum vita durante tantum praedictos De Pravata, Croppa, Cuccia et Manisi, et alios qui eorum nobilitatem ostenderunt.â
cite-note-101Anm. 14. â âIllustrissimo Marchese primo nostro VicerĂ© Luogotenente e Capitano Generale come vedrete per una nostra lettera abbiamo accordato di stanziarsi in cotesto reame ad alcuni cavalieri i quali vengono di Corone e di Patrasso e di quelle comarche, perchĂ© in caso si trattengono finchĂ© si offra in che possono servire; ordinando che loro assegnate qualche villaggio e terre in Puglia o in Calabria o altre parte di cotesto reame, onde a noi sembra possono vivere e mantenersi; e provvederete che siano per ora finchĂ© noi ordineremo altra cosa, liberi di pagamento fiscale, e di qualunque altro dritto, acciĂČ si possano meglio mantenere [âŠ] e che dalla nostra tesoreria di cotesto regno loro si dia, e si paghi in ciascun' anno durante nostro placito settanta ducati di moneta di questo regno.â
cite-note-coronei-105Anm. 15. â âCarlo V. sensibile al volontario ossequio dĂ© nobili Coronei, che sâerano impegnati a vantaggio della real Corona, fece sottrarre in tempo opportuno molte famiglie dal furore di quelli [ottomani], e trasportarle a sue spese sopra dugento e piĂč bastimenti ai lidi del reame di Napoli con Benedetto, loro Arcivescovo di rito greco.â
cite-note-116Anm. 16. â â⊠et qua civitas ipsa Corone reperitur impraesentiarum in posse Thurcarum gentium, per quod multi Coronenses nostrae Majestati fideles, exules a dicta civitate et privati omnibus bonis quae possidebant, venerunt ad habitandum in presenti regno pro servanda fida et fidelitate... Nos ipsorum supplicationibus tanquam justis benigniter inclinati, precipimus et mandamus vobis omnibus supradictis et cuilibet vestrum, quatenus servata forma pro insertorum Capitulorum, immunitates ibi contentas omnibus Coronensibus in praesenti regno commorantibus ad unguem et inviolabiter osservatis et exequamini et ipsorum immunitatibus uti, frui, et gaudere promittatis âŠâ
cite-note-125Anm. 17. â Weltgeistlicher in der orthodoxen Kirche
cite-note-128Anm. 18. â I profughi albanesi, provenienti dallâEpiro, originari del Villaggi epiroti di PiqĂšras (Santiquaranta), LjukĂČva, KlikĂčrsi, Nivizza, Shen Vasilj, CorfĂč, trovarono ospitalitĂ nel Regno di Napoli all'Epoca di Carlo III Borbone, che offri loro i terreni ereditati dalla Madre Elisabetta Farnese nel tenimento di Penne-Pianella.
cite-note-133Anm. 19. â Vorhandene albanische Familien in Pianiano im Jahr 1756: Cola, Micheli, Colitzi (auch Collizzi, Colizzi), Lescagni, Lugolitzi (Logorozzi, Logrezzi, Logorizzi), Natali, Mida, Covacci, Pali, Gioni, Halla (Ala), Gioca, di Marco, Cabasci, Brenca, Ghega (Ellega), Carucci, Zanga, Ghini (Gini), Milani, Zadrima (Xadrima), Calmet, Sterbini, Calemesi (Calamesi, Calmesi), Codelli und Remani.
cite-note-141Anm. 21. â âI nuovi coloni, senz'arti e senza mestieri, altro non erano se non uomini vagabondi, che passarono nel Regno allettati dal generoso soldo di tre carlini al giornoâŠâ
Weblinks
Commons
: Arbëresh
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Test-Wikipedia auf Arbëresh
âą Internetseite der albanischen Minderheit in SĂŒditalien
âą Jemi â Das Portal fĂŒr ArbĂ«reshĂ«
⹠Linkkatalog zum Thema Arbëreshë bei curlie.org (ehemals DMOZ)
⹠Gli albanesi in italia (Quelle: Centro Studi Genealogia Arbëreshe), abgerufen am 9. November 2016
⹠La storia degli Arbëreshe, offizielle Webseite der Gemeinde Vaccarizzo Albanese, abgerufen am 9. November 2016
âą Cognomi di origine albanese (Familiennamen albanischer Herkunft), abgerufen am 6. Januar 2016
Einzelnachweise
cite-note-gesetz-11. â Legge 15 dicembre 1999, n. 482 Norme in materia di tutela delle minoranze linguistiche storiche. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 12. Mai 2015; abgerufen am 25. Oktober 2016 (italienisch).
cite-note-1-22. â Carmela Perta, Simone Ciccolone, Silvia CanĂč: Sopravvivenze linguistiche arbĂ«reshe a Villa Badessa. Led Edizioni Universitarie di Lettere Economia Drirtto, Mailand 2014, ISBN 978-88-7916-666-9, S. 14 (italienisch).
cite-note-gaspare-33. â Gaspare La Torre, Elio Rossi: Albania â Italia, Miti â Storia â ArbĂ«reshĂ«. Associazione Amicizia Italia Albania Onlus, Florenz, S. 148 (italienisch, 1. Teil, 2. Teil).
cite-note-31-44. â Innocenzo Mazziotti: Immigrazioni albanesi in Calabria nel XV secolo e la colonia di San Demetrio Corone (1471â1815). Il Coscile Editore, Castrovillari 2004, ISBN 88-87482-61-6, S. 31 (italienisch).
cite-note-55. â Emanuele Giordano: Dizionario degli Albanesi dâItalia, Vocabolario italiano-arbĂ«resh. Edizioni Paoline, Bari 1963 (italienisch).
cite-note-66. â Evoluzione della lingua. In: Arbitalia.it. Abgerufen am 15. Januar 2017 (italienisch).
cite-note-77. â Angela Castellano MarchianĂČ: Infiltrazioni calabresi nelle parlate arbĂ«reshe. In: Zjarri. Band X, Nr. 1â2. San Demetrio Corone 1978, S. 6â16 (italienisch).
cite-note-unesco-88. â Sprachenatlas der UNESCO. In: Unesco.org. Abgerufen am 31. Mai 2012 (englisch).
cite-note-99. â Albanian, ArbĂ«reshĂ«: a language of Italy. In: Ethnologue.com. Abgerufen am 31. Mai 2012 (englisch).
cite-note-1010. â Leonhard Anton Georg Voltmer, S. 1.
cite-note-4-1111. â Centro di Cultura Popolare â U.N.L.A.: Frammenti di vita di un tempo. April 2006, S. 4 (italienisch, vatrarberesh.it [PDF]).
cite-note-1212. â Innocenzo Mazziotti, S. 15.
cite-note-1313. â Innocenzo Mazziotti, S. 16.
cite-note-giornale-1414. â Giornale enciclopedico di Napoli. Band 2. Orsiniana, 1807, S. 152 (italienisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-1515. â Gli arbĂ«reshĂ« e la Basilicata (italienisch), abgerufen am 9. November 2016
cite-note-1616. â Antonio RubiĂł y Lluch: Diplomatari de lâOrient CatalĂ : (1301â1409): col.lecciĂł de documents per a la histĂČria de lâexpediciĂł catalana a Orient i dels ducats dâAtenes i NeopĂ tria. Institut dâEstudis Catalans, Barcelona 1947, S. 528 (katalanisch, Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 9. Januar 2017]).
cite-note-1717. â Antonio RubiĂł y Lluch, S. 587.
cite-note-1818. â Innocenzo Mazziotti, S. 14
cite-note-sathas-1919. â Konstantin Sathas: ÎÎÎÎÎÎÎ ÎÎÎÎÎÎÎÎÎŁ ÎΣ΀ÎÎĄÎÎÎŁ. Documents inĂ©dits relatifs Ă lâhistoire de la GrĂšce au moyen Ăąge. Band II. Maisonneuve et C., Paris 1880, S. 79 (französisch, Textarchiv â Internet Archive).
cite-note-2020. â Innocenzo Mazziotti, S. 18
cite-note-20-2121. â Innocenzo Mazziotti, S. 20
cite-note-2222. â Dionysios A. Zakythinos: Le despotat grec de MorĂ©e (1262â1460), Band 2. Paris 1953, S. 31 (französisch).
cite-note-2523. â Carlos RodrĂguez LĂłpez, Stefano Palmieri (Hrsg.): I Registri Privilegiorum di Alfonso il Magnanimo della serie Neapolis dellâArchivio della Corona dâAragona. Sede dellâAccademia Pontaniana, Neapel 2018, ISBN 978-88-943432-0-5, S. 384.
cite-note-0-2624. â Ministero dellâInterno: La minoranza linguistica albanese (ArbĂ«resh). In: Cultura e immagini dei gruppi linguistici di antico insediamento presenti in Italia. Rom 2001, S. 137 (italienisch, vatrarberesh.it [PDF; abgerufen am 20. September 2019]).
cite-note-2925. â Pasquale Pandolfini, S. 84
cite-note-7-3126. â Innocenzo Mazziotti, S. 7
cite-note-coco-3227. â F. Antonio Primaldo Coco: Casali Albanesi nel Tarentino. Scuola Tipografica Italo-Orientale âSan Niloâ, Grottaferrata 1921, S. 10 (italienisch, dimarcomezzojuso.it [PDF]).
cite-note-3328. â Johann Georg von Hahn: Reise durch die Gebiete des Drin un Wardar. Kaiserlich königlichen Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1867, S. 277 (Online-Version in der Google-Buchsuche).
cite-note-3429. â Das albanische Element in Griechenland. In: Allgemeine Zeitung MĂŒnchen. Band 7 - 9, 1866, S. 3419 (Online-Version in der Google-Buchsuche).
cite-note-3530. â Johann Georg von Hahn, 1867, S. 278
cite-note-3631. â La storia degli ArbĂ«reshe, offizielle Webseite der Gemeinde Vaccarizzo Albanese, abgerufen am 9. November 2016.
cite-note-3732. â Vincenzo Palizzolo Gravina: Il blasone in Sicilia ossia Raccolta araldica. Visconti & Huber, Palermo 1871, S. 253 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 29. Dezember 2016]).
cite-note-3933. â D. Filadefos Mugnos: Teatro Genologico Delle Famiglie Nobili, Titolate, Feudatarie & Antiche Nobili, del Fedelissimo Regno di Sicilia, Viventi & Estinte, Libro VI. Palermo 1655, S. 201 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 29. Dezember 2016]).
cite-note-4034. â Vincenzo Dorsa: Su gli Albanesi: ricerche e pensieri. Tipografia Trani, Neapel 1847, S. 72 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 29. Dezember 2016]).
cite-note-4235. â Nicholas C. Pappas: Balkan foreign legions in eighteenth-century Italy: The Reggimento Real Macedone and its successors. Columbia University Press, New York 1981, S. 36 (englisch, macedonia.kroraina.com [PDF; abgerufen am 13. Februar 2018]).
cite-note-4336. â Salvatore Bono: I corsari barbareschi. Edizion RAI Radiotelevisione Italiana, 1964, S. 136 (italienisch).
cite-note-4437. â J. K. Hassiotis: La comunitĂ greca di Napoli et i moti insurrezionali nella penisola Balcanica meridionale durante la seconda metĂ del XVI secolo. In: Balkan Studies. Band 10, Nr. 2, 1969, S. 280 (italienisch).
cite-note-4538. â J. K. Hassiotis, S. 281
cite-note-pollino-4639. â Laura Giovine: La magia del Pollino. S. 42, abgerufen am 10. November 2016.
cite-note-155-4740. â Giornale enciclopedico di Napoli, Band 2, S. 155
cite-note-4841. â Margherita Forte und Alessandra Petruzza, Kollaborateure des Informationsschalters von Vena, einer Fraktion von Maida, Le origini della minoranza linguistica albanese (Memento vom 3. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) (PDF, Die UrsprĂŒnge der albanischsprachigen Minderheit), 2005, abgerufen am 25. Oktober 2016
cite-note-5042. â F. Antonio Primaldo Coco, S. 12.
cite-note-78-5143. â Vincenzo Dorsa, S. 78
cite-note-5244. â Manfredi Palumbo: I comuni meridionali prima e dopo le leggi eversive della FeudalitĂ : feudi,universitĂ , comuni, demani. Rovella, Salerno 1910, S. 346 (italienisch).
cite-note-478-5345. â Francesco Tajani: Le istorie albanesi. Tipi dei Fratelli Jovane, Palermo 1886, S. 478 (italienisch, Textarchiv â Internet Archive, Capo III., 2.).
cite-note-11-5446. â F. Antonio Primaldo Coco, S. 11
cite-note-5547. â Innocenzo Mazziotti, S. 85.
cite-note-5648. â Giuseppe De Micheli: La comunitĂ arbĂ«reshĂ« di Villa Badessa oggi: Le ereditĂ del passato come risorsa per il futuro. UniversitĂ degli Studi âG. dâAnnunzioâ Chieti â Pescara, 2011, S. 11 (italienisch, villabadessa.it [PDF]).
cite-note-frega-5749. â Alfredo Frega: Scanderbeg eroe anche in terra di Puglia, Appunti di storia, N. 5, April 2005 (italienisch), abgerufen am 1. November 2016
cite-note-tibbetts-5850. â Jann Tibbetts: 50 Great Military Leaders of All Time. Alpha Editions, New Delhi 2016, ISBN 978-93-8550566-9, S. 575 (englisch, Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 3. November 2016]).
cite-note-5951. â Domenico De Filippis: I Castriota, signori di Monte SantâAngelo e di San Giovanni Rotondo, fra mito e letteratura. Centro Grafico S.r.l, Foggia 1999, S. 9 (italienisch, archeologiadigitale.it [PDF; abgerufen am 10. Dezember 2016]).
cite-note-6152. â Onofrio Buccola, S. 5.
cite-note-6253. â Il Casale di Monteparano. Associazione Culturale Monteparano.com, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. November 2016; abgerufen am 20. November 2016 (italienisch).
cite-note-frediani-6354. â Andrea Frediani: I grandi condottieri che hanno cambiato la storia. Newton Compton editori s.r.l., Rom, 2012, ISBN 978-88-541-4408-8, S. 403 (italienisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 14. November 2016]).
cite-note-6455. â Storia di Greci. Comune di Greci, abgerufen am 15. Dezember 2016 (italienisch).
cite-note-85-6556. â Pasquale Pandolfini, S. 85
cite-note-6657. â Lâeversione della feudalitĂ in S. Maria della Camera di Roccaforzata. (Memento vom 1. Dezember 2016 im Internet Archive) (PDF) Marco Imperio, abgerufen am 20. November 2016 (italienisch).
cite-note-6758. â Gennaro Maria Monti: La spedizione in Puglia di Giorgio Castriota Scanderbeg e i feudi pugliesi suoi della vedova e del figlio. In: Palaver. Band 4, Nr. 1. UniversitĂ del Salento, 2015, S. 161 (italienisch, siba-ese.unisalento.it [PDF]).
cite-note-monti-6959. â Gennaro Maria Monti, S. 148.
cite-note-7160. â Domenico De Filippis, S. 12
cite-note-nobili-7261. â Gli albanesi nel Regno di Napoli e la diaspora grca. Renato Campofreda, abgerufen am 15. November 2016 (italienisch).
cite-note-7362. â Francesco Trinchera: Codice Aragonese, Band 1, Arnaldo Forni Editore, Neapel 1866, S. 440 ff., abgerufen am 25. Oktober 2016
cite-note-5-7563. â Frammenti di vita di un tempo, S. 5.
cite-note-7664. â Jean-Charles-LĂ©onard Simonde de Sismondi: Geschichte der Italienischen Freystaaten im Mittelalter, Zehnter Theil. GeĂnersche Buchhandlung, ZĂŒrich 1820, S. 273 (Online-Version in der Google-Buchsuche).
cite-note-7765. â Marianna Colangelo: Barile, Guida Turistica Storico-Culturale. UNPLI Basilicata, 2014, S. 5 (italienisch, issuu.com).
cite-note-202-7866. â D. Filadefos Mugnos, S. 202
cite-note-7967. â Giovanni Battista di Crollalanza: Dizionario storico-blasonico delle famiglie nobili e notabili italiane, estinte e fiorenti, 1819â1892. A. Forni, Bologna 1965, S. 102 (italienisch, Textarchiv â Internet Archive).
cite-note-8068. â D. Filadefos Mugnos, S. 203.
cite-note-8269. â Vincenzo Dorsa, S. 75 (abgerufen am 20. Dezember 2016)
cite-note-8370. â Rocco Larocca: La terra contesa. FeudalitĂ , economia, demografia e conflitti a Brindisi montagna. Centro Grafico di Rocco Castrignano, Anzi 2013, ISBN 978-88-89970-96-6, S. 56 (italienisch).
cite-note-06-8471. â Danila A. R. Fiorella, S. 6.
cite-note-meyers-8572. â Meyers GroĂes Konversations-Lexikon. Band 11, Leipzig 1907, S. 507.
cite-note-8673. â Zef SchirĂČ: Gli Italo-Albanesi. In: Albania. Band 1. Rom 28. Dezember 1962, S. 106 (italienisch, dimarcomezzojuso.it [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2016]).
cite-note-8774. â Giovanni Distefano, Franco Rocchetta: Atlante storico di Venezia. Supernova, Venedig 2008, ISBN 978-88-88548-88-3, S. 196 (italienisch).
cite-note-8875. â Gregorio Rosso: Historia delle cose di Napoli, sotto lâimperio di Carlo Quinto. Domenico Montanaro, Neapel 1635, S. 83 (italienisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 7. Dezember 2016]).
cite-note-8976. â Gregorio Rosso, S. 85.
cite-note-86-9077. â Gregorio Rosso, S. 86.
cite-note-rivista-9178. â Centro di studi per lâAlbania: Rivista dâAlbania. Band 4. Accademia dâItalia, Rom 1943, S. 173 (italienisch).
cite-note-jaccarini-9279. â Luigi Jaccarini: Vite e ritratti degli uomini celebri di tutti i tempi e di tutte le nazioni. Band 1. Gaetano Nobile, Toledo 1840, S. 143 (italienisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 5. Dezember 2016]).
cite-note-477-9380. â Francesco Tajani, Capo III., 1., S. 477 (Textarchiv â Internet Archive).
cite-note-happel-9481. â Eberhard Werner Happel: Hochverdiente Ehren-Seule Christlicher Tapfferkeit. Thomas von Wierung, Hamburg 1688, S. 169 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 7. Dezember 2016]).
cite-note-9582. â Vincenzo Maria Coronelli: Memorie Istoriografiche del Regno della Morea Riacquistato dallâarmi della Sereniss. Repubblica di Venezia. Venedig 1688, S. 63 (Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 16. Dezember 2016]).
cite-note-9683. â Gregorio Rosso, S. 87
cite-note-9784. â Pietro Pompilio RodotĂ , S. 54.
cite-note-055-9885. â Pietro Pompilio RodotĂ , S. 55.
cite-note-9986. â Gregorio Rosso, S. 88.
cite-note-89-10087. â Gregorio Rosso, S. 89
cite-note-10288. â Giornale enciclopedico di Napoli, Band 2, S. 156
cite-note-6-10389. â Frammenti di vita di un tempo, S. 6
cite-note-56-10490. â Pietro Pompilio RodotĂ , S. 56.
cite-note-treccani-10691. â Corone. Abgerufen am 9. Dezember 2016 (italienisch).
cite-note-10792. â Johann Salomo Semler: Allgemeine Historie von Spanien mit den ZusĂ€tzen der französischen Ăbersetzung, Band 9. Johann Justin Gebauern, Halle 1758, S. 167 (Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 15. Dezember 2016]).
cite-note-10893. â Associazione nazionale per gli interessi del Mezzogiorno dâItalia (ANIMI): Archivio storico per la Calabria e la Lucania. Band 1. Rom 1931, S. 54 ff. (italienisch).
cite-note-10994. â Origini degli ArbĂ«reshĂ« (Italo-Albanesi). Tommaso Campera, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. Dezember 2016; abgerufen am 15. Dezember 2016 (italienisch).
cite-note-11095. â Innocenzo Mazziotti, S. 35.
cite-note-11196. â Archivio storico per la Calabria e la Lucania â Band 1, S. 55
cite-note-11297. â F. Antonio Primaldo Coco: Gli Albanesi in Terra dâOtranto. In: Japigia (Rivista di archeologia, storia e arte) Ser. NS. Vol. 10. SocietĂ Editrice Tipografica, Bari 1939, S. 333 (italienisch, emeroteca.provincia.brindisi.it [PDF]).
cite-note-11398. â Archivio storico per la Calabria e la Lucania â Band 1, S. 55
cite-note-11499. â Vincenzo Dorsa, S. 77 (abgerufen am 20. Dezember 2016)
cite-note-115100. â Pietro Pompilio RodotĂ , S. 57
cite-note-117101. â Frammenti di vita di un tempo, S. 6
cite-note-118102. â Lino Bellizzi: Villa Badessa, Oasi orientale in Abruzzo. 1^ Edizione. Tracce, Pescara 1994, S. 86 (italienisch).
cite-note-346-119103. â Francesco Palermo: Narrazioni e Documenti sulla Storia del Regno di Napoli dall'anno 1522 al 1667, Volume unico. Giovan Pietro Vieusseux, Florenz 1846, S. 346 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 5. Januar 2017]).
cite-note-120104. â Giuseppe Maria Viscardi, S. 365.
cite-note-121105. â Enrico Pani Rossi: La Basilicata, libri tre: studi politici, amministrativi e di economia publica. Giuseppe Civelli, Verona 1868, S. 25 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 5. Januar 2017]).
cite-note-122106. â Guida dâItalia â Basilicata, Calabria. Touring Club Italiano, 1980, ISBN 88-365-0021-8, S. 256 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 5. Januar 2017]).
cite-note-123107. â Manoscritto inedito del papĂ s Andrea Figlia (1764). (PDF) In: Dimarcomezzojuso.it. S. 4, abgerufen am 28. Oktober 2017 (italienisch).
cite-note-124108. â Leonidas Kallivretakis: ÎÎα Î ÎčÎșÎÏΜη ÎÎźÎŒÎżÏ
ÎÎżÏ
ÏÏαÏÎŻÏΜ: ÏÎż ÏÏÎżÎœÎčÎșÏ Î”ÎœÏÏ ÎżÎčÎșÎčÏÎŒÎżÏ ÏÎ·Ï Î Î”Î»ÎżÏÎżÎœÎœÎźÏÎżÏ
ÏÎżÎœ 19Îż αÎčÏΜα (ÎșαÎč η ÏΔÏÎčÏÎÏΔÎčα ΔΜÏÏ ÏληΞÏ
ÏÎŒÎżÏ) â Neu Pikerni von Demos Vouprassion: Die Chronik der Besiedlung des Peloponnes im 19. Jahrhundert (und das Abenteuer eines Volkes). In: Vasilis Panagiotopoulos (Hrsg.): ΠληΞÏ
ÏÎŒÎżÎŻ ÎșαÎč ÎżÎčÎșÎčÏÎŒÎżÎŻ ÏÎżÏ
ΔλληΜÎčÎșÎżÏ ÏÏÏÎżÏ
: ÎčÏÏÎżÏÎčÎșÎŹ ΌΔλΔÏÎźÎŒÎ±Ïα â Bevölkerungen und Siedlungen der griechischen Dörfer: historische Essays. Institute for Neohellenic Research, Athen 2003, S. 223 (griechisch, helios-eie.ekt.gr [PDF]).
cite-note-archivio-126109. â Archivio di Stato di Napoli (Ein herzlicher Dank geht an Frau Antonietta Schimanski (Nachkommin der Familie Blasi) aus Villa Badessa, die die Revisionsliste zur VerfĂŒgung gestellt hat.)
cite-note-24-127110. â K.Ch. Vamvas: ΠΔÏÎŻ ÏÏΜ ΔΜ ÎÏαλία ÎÎ»Î»Î·ÎœÎżÎ±Î»ÎČαΜÏΜ ÎșαÎč ÎčÎŽÎŻÏÏ ÏÏΜ ΔÎčÏ ÎλλΏΎα ΌΔÏαΜαÏÏΔÏ
ÏÎŹÎœÏÏΜ (Ăber die griechischen Albaner in Italien und besonders ĂŒber diejenigen, die nach Griechenland auswanderten). Parnassos Literary Society, Athen 1877, S. 24 (griechisch, lsparnas.gr). , abgerufen am 21. Februar 2015
cite-note-129111. â Geschichte der Gemeinde Rosciano. In: Comunedirosciano.it. Abgerufen am 21. Januar 2017 (italienisch).
cite-note-130112. â Aniello DâIorio: Inizi di un insediamento albanese nei feudi borbonici. In: Spaccatoreale.it. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 3. August 2017; abgerufen am 20. November 2017 (italienisch).
cite-note-131113. â Federico Roggero: La Colonizzazione di Bozza e Badessa negli atti demaniali della Provincia di Teramo. In: Immigrazione e integrazione. Band 1. Editoriale Scientifica, Neapel 2014, S. 545 (italienisch, unite.it [PDF]).
cite-note-132114. â Federico Roggero, S. 547.
cite-note-134115. â Elettra Angelucci: Gli Albanesi a Pianiano. In: Canino.info. Abgerufen am 23. Juli 2018 (italienisch).
cite-note-135116. â Tommaso Morelli: Opuscoli storici e biografici di Tommaso Morelli. Stabilimento Tipografico del Cav. Gaetano Nobile, Neapel 1859, S. 13 (italienisch, Textarchiv â Internet Archive).
cite-note-222-136117. â Compendio dellâIstoria di Giorgio Castriotto soprannominato Scanderbeg, Principe di Albania. Band II. Neapel 1820, S. 222 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche).
cite-note-137118. â Vincenzo Dorsa, S. 65.
cite-note-giustiniani-139119. â Lorenzo Giustiniani: Dizionario geografico ragionato del Regno di Napoli. Band 10. Neapel 1805, S. 195 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche).
cite-note-140120. â Giacomo Martorelli. Abgerufen am 2. MĂ€rz 2017 (italienisch).
cite-note-142121. â Lorenzo Giustiniani, S. 223.
cite-note-143122. â F. Antonio Primaldo Coco: Gli Albanesi in Terra dâOtranto, S. 21.
cite-note-144123. â A. Frega: Gli Italo-albanesi in cifre, in Katundi Yne, n. 21 (1976), nn. 22-24 (1977), n. 25 (1978).
cite-note-145124. â Alfredo Frega: Gli âarbĂ«reshâ dimenticati, n. 2â3, Mailand, 1996
cite-note-146125. â Le minoranze etniche e linguistiche di Padania, Appenninia, Sardegna e Sicilia. freeweb.dnet.it/liberi/index.html, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. Februar 2012; abgerufen am 22. Oktober 2016 (italienisch).
cite-note-147126. â Una colonia si albanesi e di ebrei in Alife nel secolo XVI. Abgerufen am 21. Juli 2018 (italienisch).
cite-note-atanasio-148127. â Raynaldo Perugini: La presenza ed il ruolo della chiesa greco â ortodossa in Italia. In: Storia e metodi dellâanalisi dellâarchitettura, S. Atanasio dei Greci e Collegio greco. Storia e Letteratura, 2004, S. 36 (italienisch, emilianoricotta.altervista.org [PDF]).
cite-note-28-149128. â Raynaldo Perugini, S. 28.
cite-note-fiorella-150129. â Danila A. R. Fiorella: Insediamenti albanesi nella Daunia tardo medievale. Centro Grafico S.r.l, Foggia 1999, S. 3 (italienisch, archeologiadigitale.it [PDF; abgerufen am 27. November 2016]).
cite-note-151130. â Pietro Pompilio Rodota: Degli albanesi, chiese greche moderne e collegio greco in Roma. Band 3. Rom 1763, S. 138 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche).
cite-note-152131. â Degli albanesi, chiese greche moderne e collegio greco in Roma, S. 136
cite-note-153132. â Giuseppe Maria Viscardi: Tra Europa e âIndie di quaggiĂčâ. Chiesa, religiositĂ e cultura popolare nel Mezzogiorno. Storia e Letteratura, Rom 2005, ISBN 88-8498-155-7, S. 377 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche).
cite-note-01-154133. â I novant'anni della Eparchia di Lungro (Die 90 Jahre der Eparchie Lungro). In: Arbitalia.it. Abgerufen am 2. Februar 2017 (italienisch).
cite-note-155134. â Pietro Pompilio RodotĂ : DellâOrigine, Progresso e Stato presente del Rito Greco in Italia, osservato dai greci, monaci basiliani e albanesi, Libro III, Capo. III. Biblioteca Vaticana, Rom 1763, S. 59 (italienisch, Online-Version in der Google-Buchsuche [abgerufen am 11. November 2016]).
cite-note-156135. â Storia del comune di Rosciano (Geschichte der Gemeinde Rosciano). Abgerufen am 14. Februar 2017 (italienisch).
cite-note-157136. â Alessi, Andrea. Treccani.it, abgerufen am 18. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-158137. â Reres, Demetrio. Treccani.it, abgerufen am 18. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-159138. â Basta, Giorgio. Treccani.it, abgerufen am 18. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-160139. â Matranga, Luca. Treccani.it, abgerufen am 18. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-161140. â Guzzetta, Giorgio. Treccani.it, abgerufen am 18. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-162141. â FĂŹglia, NicolĂČ. Treccani.it, abgerufen am 18. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-163142. â Letteratura. In: Arbitalia.it. Abgerufen am 26. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-164143. â Variboba â La vita. In: Sangiorgioalbanese.asmenet.it. Abgerufen am 26. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-165144. â NicolĂČ Chetta. In: Contessaentellina.gov.it. Ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 27. Mai 2017 (italienisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.contessaentellina.gov.it (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-166145. â Bugliati, Francesco. In: Treccani.it. Abgerufen am 27. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-167146. â Baffi, Pasquale. In: Treccani.it. Abgerufen am 27. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-168147. â Angelo Masci. (PDF) In: Arbitalia.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-169148. â Bidera, Giovanni Emanuele. In: Treccani.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-170149. â Pasquale Scura: Nota biografica di Giovanni Pistoia. In: Pasqualescura.blogspot.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-171150. â Basile Arciprete Angelo. In: Comune.plataci.cs.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-172151. â Bishop Giuseppe Bugliari. In: Catholic-hierarchy.org. Abgerufen am 13. Oktober 2017 (englisch).
cite-note-173152. â De Rada, Girolamo. In: Treccani.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-174153. â Camarda, Demetrio. In: Treccani.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-175154. â Vincenzo Dorsa (1823â1885). In: Comune.frascineto.cs.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-176155. â Domenico Damis. In: Ungra.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-177156. â Dara, Gabriele. In: Treccani.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-178157. â Gennaro Placco. In: Museoetnicoarbresh.org. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-179158. â Dramis, Attanasaio. In: Treccani.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-180159. â Milano, Agesilao. In: Treccani.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-181160. â Giuseppe Angelo Nociti. In: Comune.spezzano-albanese.cs.it. Abgerufen am 30. Mai 2017 (italienisch).
cite-note-182161. â American actor Danny DeVito returns to his Albanian origins. Abgerufen am 19. Dezember 2022 (englisch).
cite-note-183162. â Salvatore Frega. Abgerufen am 16. November 2020 (italienisch).